Feldspieler zeigt beim 4:4 eine starke Leistung im Tor / BSV-C-Junioren ebenfalls remis / Lesum 1:8

Emre Kilic der DJK-Held

Bremen-Nord. Auch am zweiten Spieltag gelang dem Nordbremer Trio in der Fußball-Verbandsliga der C-Junioren kein Sieg. Die DJK Blumenthal holte in einem dramatischen Spiel allerdings ihren ersten Punkt der Saison.
06.09.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Emre Kilic der DJK-Held
Von Tobias Dohr

Bremen-Nord. Auch am zweiten Spieltag gelang dem Nordbremer Trio in der Fußball-Verbandsliga der C-Junioren kein Sieg. Die DJK Blumenthal holte in einem dramatischen Spiel allerdings ihren ersten Punkt der Saison.

DJK Blumenthal - Tura Bremen 4:4 (2:1): Die Geschichte des Tages schrieb zweifelsohne Emre Kilic. Der Feldspieler musste das DJK-Tor hüten, da sich Stammtorwart Nico Gnutzmann im Training eine Handverletzung zugezogen hatte und Ersatzmann Jannis Brockmeyer kurz vor dem Spiel mit dem Fahrrad gestürzt war und ebenfalls passen musste. Doch Kilic machte seine Sache im Tor ausgezeichnet.

Das Spiel lebte von der Spannung. Die Führung wechselte hin und her. Tura ging nach 22 Minuten erstmals in Front, Mert Mete glich nach schöner Vorarbeit von Kerem Caliskan aus (28.). Nach einer starken Balleroberung von Koray Caliskan war es erneut Mete, der mit einem 20-MeterSchuss für die 2:1-Pausenführung der DJK sorgte. Doch nach Wiederanpfiff kippte die Partie erneut. Innerhalb von nur vier Minuten ging Tura wieder in Führung. Durch die Einwechselung von Can Serhanoglu kam frischer Wind ins DJK-Spiel. Dennoch gelang den Gästen sogar noch das 4:2.

Doch mit unbändigem Willen glichen die Hausherren erneut aus. Kerem Caliskan traf zum 3:4 (60.), und in der letzten Minute gelang Mert Mete der umjubelte Ausgleich. "Die Einstellung der gesamten Mannschaft hat sich gegenüber die Vorwoche um 180 Grad gedreht", freute sich DJK-Trainer Aydin Pekyalcin, der dem Dreifachtorschützen Mert Mete und natürlich Ersatzkeeper Emre Kilic ein Sonderlob aussprach.

DJK Blumenthal: Kilic; Demir, Durdu, Krüger, Pekyalcin, Koray Caliskan, Ramadani, Toska, Mete, Kerem Caliskan, Karakus (eingwechselt: Serhanoglu, Buller).

TSV Lesum-Burgdamm - JFV Bremerhaven 1:8 (0:4): In der ersten Viertelstunde standen die Nordbremer nur staunend Spalier und sahen den Seestädtern bei ihrem druckvollen Spiel zu. Zudem waren die Lesumer nur stark ersatzgeschwächt gegen den verbandsliga-erfahrenen Gegner angetreten. Die erste Torchance für die Mannschaft von Trainer Viktor Walezki vergab Jesper Weißhaupt in der 19. Minute, zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 0:2.

Daniel Nordhoff erzielte in der 41. Minute den Ehrentreffer, nur drei Minuten später unterlief Niklas Siedenburg zudem ein Eigentor. "Man hat gesehen, dass die Spieler des JFV im Gegensatz zu unseren Jungs bereits über die Erfahrung einer Verbandsliga-Saison verfügen. Dieser Unterschied lässt sich nun mal nicht in vier Wochen Trainingsarbeit kompensieren", konnte Fördertrainer Sebastian Störer am Ende nicht wirklich böse auf sein Team sein und blickte stattdessen nach vorne: "Wir müssen aus dieser und den beiden nächsten Partien gegen die ähnlich starken Gegner Werder und Weyhe lernen und die mitgenommenen Erfahrungen in den dann anstehenden, entscheidenden Spielen gegen gleichwertige Gegner entsprechend umsetzen."

TSV Lesum-Burgdamm: Eggert; Eller, Peterke, Tim Weißhaupt, Tillwick, Nordhoff, Ökelek, Jesper Weißhaupt, Knauth, Schönemann, Haumann (eingewechselt: Braun, Siedenburg).

ATSV Sebaldsbrück - Blumenthaler SV 2:2 (1:1): Die Burgwall-Kicker verschliefen die Anfangsphase total. Mit einem Freistoß aus gut und gerne 28 Metern direkt unter die Latte gingen die Hausherren in der zwölften Minute in Führung. Erst danach nahm das Team von Trainer Marco Pohl das Heft in die Hand. Nach einem Querpass von Nikolai Lehbrink auf Luc-Niclas Pohl erzielten die Blumenthaler noch vor der Pause den verdienten Ausgleich.

Auch nach Wiederanpfiff erarbeiteten sich die Gäste mehr Spielanteile, kassierten aber erneut ein "saublödes Gegentor", so Pohl. Über links narrte ein Sebaldsbrücker gleich drei Blumenthaler und ließ am Ende auch noch Torwart Carlos Obiegly links liegen. Trotz schwülwarmer Temperaturen kämpften die Blumenthaler nun verbissen gegen die drohende Niederlage an. Einen Schuss von Tom Leopold kratze der Gegner noch von der Linie (54.). Nikolai Lehbrink traf kurz darauf nur die Latte, machte es aber nach einem Eckball von Nikals Tröger besser und vollstreckte zum 2:2 (64.). "Die Punkteteilung geht trotz der zahlreichen guten Möglichkeiten in der Schlussphase in Ordnung", sagte Marco Pohl hinterher.

Blumenthaler SV: Carlos Obiegly; Lehbrink, Schrupke, Möller, Ponty, Nagel, Pohl, Tröger, Leopold, Geier, Stehmann (eingewechselt: Nitschke, Dremel, de Jonge).

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+