TV Oyten A-Junioren

Endlich wieder spielen

Das Konditionsbolzen hat ein Ende, nun steht die Verbesserung der spielerischen Fähigkeiten bei den A-Jugend-Handballern des TV Oyten an. Und dabei helfen natürlich insbesondere Testspiele.
15.08.2017, 18:30
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jürgen Prütt

Egal ob Regions-, Verbands- oder Bundesliga: Bei den Handballteams geht es in diesen Tagen darum, sich für die neue Saison einzuspielen. Bei den A-Jugend-Handballern des TV Oyten ist das nicht anders. Nach einigen Wochen mit dem Schwerpunkt Ausdauer- und Athletiktraining wird beim Jugend-Bundesligisten an der Verbesserung der spielerischen Fähigkeiten gearbeitet. In der Vorwoche unterzogen sich die von Thomas Cordes trainierten TVO-Talente auf einem Turnier in Aurich einem ersten Test.

Und die Ausbeute konnte sich sehen lassen: Beim sogenannten OHV-Cup war der TV Oyten eine Nummer für sich. Nach einem deutlichen Finalerfolg gegen den Oberligisten GIW Meerhandball standen die Oytener ganz oben auf dem Podest. Allerdings brachte Thomas Cordes mit Timo Blau und Robin Hencken auch zwei verletzte Akteure mit aus Ostfriesland. „Nichts Dramatisches, aber beide müssen mit Bänderblessuren zwei Wochen aussetzen“, berichtete Cordes. Malte Meyer wird nach einer Sehnenverletzung an der Hand auch erst kurz vor dem Saisonstart am 10. September gegen die SG Flensburg/Handewitt wieder mit dem Ball trainieren dürfen. Am vergangenen Wochenende führten dann Cordes und seine Co-Trainer Lennard Lingener und Sören Blumenthal die Testspielphase weiter fort. Es standen Vergleiche mit den Männerteams aus Norderstedt und Bruchhausen-Vilsen an. Das Resultat aus den beiden Partien über zwei Mal 20 Minuten: ein Sieg und eine Niederlage. Bei der Pleite gegen die HT Norderstedt aus der Hamburg-Liga lief bei den Nachwuchs-Vampires in Durchgang eins zunächst wenig zusammen. „Wir haben vorne zu überhastet abgeschlossen, und hinten hat in dem neuformierten Innenblock noch die Abstimmung gefehlt“, schilderte Lennard Lingener das Zustandekommen des 4:14-Rückstands zur Pause. Mit Durchgang zwei zeigte sich der Co-Trainer dann aber zufrieden, denn dieser ging mit 13:10 an die TVO-Youngster. Machte in der Summe eine 17:24-Niederlage.

Im zweiten Match ging es gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf. Die von Gerd Anton trainierten Kreis-Diepholzer werden nach dem Rückzug der HSG Stedingen nun doch weiter in der Landesklasse unterwegs sein. In dem Duell zwischen den Männern aus dem Luftkurort und dem Jugend-Bundesligisten waren die jungen Oytener insbesondere in Durchgang eins oftmals einen Schritt zu schnell für die Vilser. 12:4 stand es nach 20 Minuten für den TVO. Im zweiten Abschnitt war die HSG dann ein ebenbürtiger Gegner. Gerd Anton ließ im Angriff fortan mit zwei Kreisläufern agieren, womit Oytens Abwehr um Kilian Tiller und Niclas Hafemann im Innenblock der 6:0-Deckung so ihre liebe Mühe hatte.

Apropos Niclas Hafemann: Der 17-jährige Rückraumlinke aus Oldenburg deutete gleich mehrfach an, dass er für die Mannschaft von Coach Thomas Cordes die erhoffte Verstärkung sein kann. Von den Vilsern um den ehemaligen Daverdener Hagen Sperling war Hafemann im zweiten Spielabschnitt jedenfalls kaum zu halten. Nach seinem vierten Treffer binnen zehn Minuten stand es 17:9 für den TV Oyten (40.). Am Ende ging der Test mit 22:15 an den Bundesliga-Aufsteiger.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+