Bezirksoberliga-Wasserballer des TuS Syke erkämpfen bei Union Hannover ein 9:9 Energiegeladener Schlussspurt

Syke. Na gut, dass die Wasserballer des TuS Syke eine Niederlage gegen den Bezirksoberliga-Titelfavoriten SSV Union Hannover kassieren würden, hatte Trainer Jochen Zwarg befürchtet. Die etwas fahrige Einstellung, mit der seine Mannschaft der Pleite jedoch entgegentaumelte, gefiel ihm überhaupt nicht und so musste vor dem Abschlussviertel eine aufrüttelnde Ansprache her. "Anschließend wurde sich endlich wieder bewegt, es wurde wieder mehr geschwommen", meinte Zwarg. Der Einsatz zahlte sich aus, dank einer enormen Energieleistung sprang tatsächlich ein nicht mehr für möglich gehaltenes 9:9 (4:5) heraus.
10.03.2011, 05:00
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Energiegeladener Schlussspurt
Von Malte Bürger

Syke. Na gut, dass die Wasserballer des TuS Syke eine Niederlage gegen den Bezirksoberliga-Titelfavoriten SSV Union Hannover kassieren würden, hatte Trainer Jochen Zwarg befürchtet. Die etwas fahrige Einstellung, mit der seine Mannschaft der Pleite jedoch entgegentaumelte, gefiel ihm überhaupt nicht und so musste vor dem Abschlussviertel eine aufrüttelnde Ansprache her. "Anschließend wurde sich endlich wieder bewegt, es wurde wieder mehr geschwommen", meinte Zwarg. Der Einsatz zahlte sich aus, dank einer enormen Energieleistung sprang tatsächlich ein nicht mehr für möglich gehaltenes 9:9 (4:5) heraus.

Die Vorzeichen für die Syker waren nicht allzu gut. Im Vorfeld der Partie hatte sich Leistungsträger Henning Lienhop eine Fingerverletzung zugezogen und musste zuschauen. Dennoch wurde der Ausfall des Centerverteidigers gut weggesteckt, mit dem nötigen Biss erarbeiteten sich die Gäste eine 4:3-Führung.

Im Anschluss ließen die Syker allerdings die Zügel schleifen, die Hannoveraner hatten die Begegnung plötzlich unter Kontrolle und führten vor dem Schlussabschnitt scheinbar komfortabel mit 9:5.

"Union Hannover war dann allerdings überrascht, mit welcher Energieleistung wir noch einmal zurückgekommen sind. Da haben wir die perfekte Mischung aus Brechstange und Kombinationsspiel gezeigt", hatte Zwarg beobachtet. Besonders Holger Eickhoff nutzte die Verwunderung aus, drei seiner insgesamt vier Treffer erzielte er im vierten Viertel.

"Auf Grund dieser überragenden Moral geht das Unentschieden auch absolut in Ordnung", jubelte der TuS-Coach.

TuS Syke: Schumacher - Kahl (4), H. Eickhoff (4), Lörner (1), Frömberg, N. Eickhoff, Straßheim, la Fleche, Keuling.

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