Erfolgsstory der Ü40 des TSV Lesum-Burgdamm geht weiter

Lesum. Die Ü40-Fußball des TSV Lesum-Burgdamm sind weiterhin erfolgshungrig. Dem vierten Landesmeistertitel in Folge folgte jetzt in Hamburg der Sieg bei den "Norddeutschen", der wiederum zur erneuten Teilnahme beim Ü40-Cup des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Berlin berechtigt. Diese inoffizielle deutsche Meisterschaft wird vom 16. bis 18. September ausgetragen. Berlin erwies sich für die Heidberger schon zweimal als ein gutes Pflaster: 2008 feierte Lesum dort den Meistertitel, 2009 sprang ein dritter Rang heraus. "Die Erfolgsstory ist umso bemerkenswerten, weil Jahr für Jahr die Teams aus den anderen Bundesländern aufrüsten", erkärte Lesums Co-Trainer Alex Förster.
03.09.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Pillnick

Lesum. Die Ü40-Fußball des TSV Lesum-Burgdamm sind weiterhin erfolgshungrig. Dem vierten Landesmeistertitel in Folge folgte jetzt in Hamburg der Sieg bei den "Norddeutschen", der wiederum zur erneuten Teilnahme beim Ü40-Cup des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Berlin berechtigt. Diese inoffizielle deutsche Meisterschaft wird vom 16. bis 18. September ausgetragen. Berlin erwies sich für die Heidberger schon zweimal als ein gutes Pflaster: 2008 feierte Lesum dort den Meistertitel, 2009 sprang ein dritter Rang heraus. "Die Erfolgsstory ist umso bemerkenswerten, weil Jahr für Jahr die Teams aus den anderen Bundesländern aufrüsten", erkärte Lesums Co-Trainer Alex Förster.

Auf dem Sportplatz an der Jenfelder Allee, der Sportschule des Hamburger Fußball-Verbandes, blieben die Lesumer bei ihren vier Partien zwar ohne Sieg in der regulären Spielzeit, verloren aber auch nicht. Die zwei Unentschieden in den Gruppenspielen reichten zum ersten Platz, im Halbfinale und im Endspiel bewiesen die Nordbremer Nervenstärke und behielten im Elfmeterschießen die Oberhand.

Die Gruppenspiele führten den TSV Lesum-Burgdamm mit Niedersachsen-Meister TSV Sievern sowie den Hamburger Vize-Meister TSV Reinbeck zusammen. Gegen den TSV Sievern rächte sich die schlechte Chancenverwertung der laut Förster wie die Feuerwehr loslegenden Lesumer. Nachdem fünf "Hochkaräter" vergeben worden waren, traf Andreas Schlander per 30-Meter-Freistoß zuwar zum 1:0, doch dann gestaltete Sievern die Partie ausglichen. Zunächst wendete Lesums Schlussmann Torsten Oetjen Unheil mit einem parierten Strafstoß sowie den folgenden Nachschuss ab, doch kurz vor Schluss war der Ausgleich fällig.

Gegen Reinbeck drohte dem TSV Lesum das vorzeitige Aus bei den "Norddeutschen". Acht Minuten vor Spielende gingen die Hamburger in Führung, außerdem sah Andreas Schlander nach grobem Foulspiel "Rot" und wurde für den Rest des Turniers ausgeschlossen. In Unterzahl gelang Lesum Sekunden vor Schluss der zum Weiterkommen benötigte Ausgleich, ein abgefälschter Flankenball von Mannschaftskapitän Lars Bohl fand den Weg ins Tor.

Und es wurde weiter gezittert. Im Halbfinale gegen den Hamburger Meister SC Victoria stand es nach zweimal 15 Minuten 0:0, das Lotteriespiel Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Hier wurde Torsten Oetjen seinem Ruf als Elfmeterkiller vollauf gerecht und ließ keinen Treffer zu. Für Lesum trafen Uwe Sudmann, Björn Hellmann und Remmer Hüllsiek zum 3:0. Der Einzug ins Finale war geschafft, die Fahrkarte in die Hauptstadt damit gelöst.

Auch wenn Alex Förster den Zustand der Endspielgegner Hannover 96 (Niedersachsen-Meister) und TSV Lesum als "ziemlich platt" bezeichnete, schenkten sie sich nichts, und es ging mit einem 0:0 ins Elfmeterschießen. Genauso wie Lesum hatten sich auch die 96er im Halbfinale im Elfmeterschießen mit einem 7:5 gegen Sievern durchgesetzt. Den Nordbremern reichte diesmal ein gehaltener Elfer von Torsten Oetjen, denn Uwe Sudmann, Björn Hellmann, Uwe Meyer-Porsch, Detlef Glogel-Böltau und Remmer Hüllsiek trafen zum 5:4 und machten den Titelgewinn perfekt.

Zur Mannschaft gehörten (hintere Reihe, jeweils von links) Alex Förster (Co-Trainer), Remmer Hüllsiek, Lars Bohl, Knut Wulf, Uwe Sudmann, Andrew Laukant, Ralf Ahlers, Georg Becker, André Brix (Spielertrainer), Detlef Gloge-Böltau, Martin Haskamp, Rüdiger Leskow, Betreuer Jürgen Helmbold, (vordere Reihe) Ralf Lütjen, Gregor Trebin, Björn Hellmann, Torsten Oetjen, Peter Fascher, Torsten Magnus, Uwe Meyer-Porsch, Thomas Stewers und Andreas Schlander.

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