Blum-Team feiert sein erstes Erfolgserlebnis - 18:15 / Auch HSG Lesum/St. Magnus gewinnt erstmals Erlösung beim Aufsteiger

Bremen-Nord. Drei Spiele, drei Siege - für die Nordbremer Klubs in der Handball-Kreisliga der Frauen war es ein absolut perfektes Wochenende. Die HSG Lesum/St. Magnus und die HSG Vegesack/Hammersbeck bejubelten dabei jeweils den ersten Saisonerfolg. Und auch die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II verließ den Platz als Sieger.
28.09.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Erlösung beim Aufsteiger
Von Tobias Dohr

Bremen-Nord. Drei Spiele, drei Siege - für die Nordbremer Klubs in der Handball-Kreisliga der Frauen war es ein absolut perfektes Wochenende. Die HSG Lesum/St. Magnus und die HSG Vegesack/Hammersbeck bejubelten dabei jeweils den ersten Saisonerfolg. Und auch die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II verließ den Platz als Sieger.

HSG Lesum/St. Magnus - ATSV Habenhausen II 23:18 (13:10): Die Rehabilitation ist geglückt. Nach den eher schwächeren Leistungen in den ersten beiden Saisonspielen waren die Nordbremerinnen spürbar um Wiedergutmachung bemüht. "Die Mädels waren von der ersten Minute an voll bei der Sache und sind sehr konzentriert zu Werke gegangen", freute sich HSG-Trainer Jörg Madsen. Bis zum 8:8 durch Ullrich wechselte die Führung ständig hin und her, ehe sich die Gastgeberinnen bis zur Pause ein wenig absetzen konnten. Die entscheidende Phase dann beim 16:14, als HSG-Torfrau Janina Kleinschmidt einen Siebenmeter abwehrte und Astrid Dwertmann im direkten Gegenstoß den Treffer zum vorentscheidenden 17:14 erzielte. Die letzten beiden Tore waren der starken Deckungsspielerin Birte Mattfeldt vorbehalten.

HSG Lesum/St. Magnus: Kirmße, Kleinschmidt; Mattfeldt (6), Ullrich (5/5), Stelljes (3), Tegge, Grothe (2), Röhrs (1), Dwertmann (6), Zweschper.

HSG Vegesack/Hammersbeck - SG Findorff II 18:15 (11:6): Nach dem ersten Saisonsieg war beim Aufsteiger kollektives Jubeln angesagt. "Ein enorm wichtiger Sieg", sagte ein erleichterter HSG-Trainer Carsten Blum, der aber auch gleichzeitig von einer ziemlichen Zitterpartie sprach. Danach hatte es zunächst überhaupt nicht ausgesehen, denn die Gastgeberinnen fanden prima ins Spiel und dominierten die Partie in der Anfangsphase nach Belieben. Nach nur sieben Minuten stand es bereits 11:3 - doch dann riss der Faden. Findorff II verkürzte und holte Treffer für Treffer auf. Am Ende mussten die Blum-Schützlinge noch einmal mächtig für den doppelten Punktgewinn kämpfen. Nicht zuletzt dank der Tore von Anna Schacht und Kristina Gerber, die beide gleich sechsmal erfolgreich waren, klappte es am Ende dann aber doch noch mit dem ersehnten ersten Erfolg.

HSG Vegesack/Hammersbeck: Babalija; Schacht (6), Gerber (6 Tore), Kriete (1), Schusdziarra, Weiß (2), Kuls und Lindemann (3).

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II - SG Buntentor/Neustadt 17:15 (9:9): Erneut standen HSG-Coach Heiner Wenzel lediglich zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung. Sehr zum Leidwesen des Trainers gab es eine Viertelstunde vor Schluss dann auch noch eine Zeitstrafe wegen Meckerns. Dennoch verließ die "krasse Clique" (Wenzel) am Ende den Platz als Sieger. Und das vor allem wegen zweier ganz starker Torhüterinnen sowie einer überragenden Bettina Marschollek, die gleich siebenmal ins Schwarze traf. Zwischen den Pfosten wehrten Sandra Ossig und Gunda Lindemann so manchen Wurf ab. Lindemann hielt zudem drei Siebenmeter. Über einen 5:8-Rückstand kam die HSG zu einem 9:9 zur Halbzeitpause. Es blieb spannend bis zum 14:14, ehe sich die Gastgeberinnen schließlich doch noch durchsetzten.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II: Ossig, Lindemann; Dilba, Schwabauer (1), Kudlik, Haensgen (3), Marschollek (7), Petersen (5/2), Dennhardt (1), Baumhöfer.

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