Goldener Ball für MTV Schönebeck

Erneut den Pokal geholt

Schönebeck. Die Prellballerinnen des MTV Eiche Schönebeck schwimmen weiterhin auf der Erfolgswelle. Beim hochkarätig besetzten Turnier um dem „Goldenen Ball“ des TV Berkenbaum holte sich der Meister der Bundesliga Nord nach dem Finalsieg gegen Freiburg St.
01.11.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Sabine Lange

Schönebeck. Die Prellballerinnen des MTV Eiche Schönebeck schwimmen weiterhin auf der Erfolgswelle. Beim hochkarätig besetzten Turnier um dem „Goldenen Ball“ des TV Berkenbaum holte sich der Meister der Bundesliga Nord nach dem Finalsieg gegen Freiburg St. Georgen nach 2014 zum zweiten Mal den Pokal. Beim Prellball-Event in Kirspe/Westfalen versuchten auch die Schönebecker Männerteams, in der Herrenklasse mitzuhalten. Doch beide MTV-Mannschaften schieden in der Vorrunde aus.

Das wäre beinahe auch dem Frauen-Quartett passiert. Melanie Stöver, Kim Korte, Janine Schröder und Inga Kleymann mussten lange darum bangen, den Einzug aus der Vorrunde in die Kreuzspiele zu schaffen. „Wir hatten anfangs Schwierigkeiten, in unser Spiel zu finden. Unsere Gegner haben uns über links und Inga Kleymann stark attackiert,“ erklärte Melanie Stöver. Oft habe der Mannschaft einfach die Zeit ­gefehlt, um Rückstände aufzuholen. Denn beim Turnier in Kirspe sei die Spielzeit auf zweimal siebeneinhalb Minuten verkürzt gewesen.

So kam es, dass die Schönebeckerinnen in der mit 17 Teams besetzten Frauenklasse zunächst gegen den deutschen Vizemeister TV Altenbochum und auch gegen den TV Edingen den Kürzeren zogen. Alle weiteren Gruppenspiele gewann das Eiche-Team souverän. Als Vorrundendritter qualifizierte sich der MTV dann mit Glück ­weiter.

Im ersten Kreuzspiel war der Knoten geplatzt. Nach einem sicheren Sieg gegen den TV Gadderbaum behielt Schönebeck auch gegen MTV Itzehoe die Oberhand. Im Halbfinale standen sie ihrem scharfen Konkurrenten aus der Bundesliga Nord und dem amtierenden deutschen Meister, TV Sottrum, gegenüber. Der war allerdings nur mit zwei Stammspielerinnen und zwei Ersatzleuten angetreten. „Wir gingen sofort in Führung und konnte diese bis zum Schlusspfiff ausbauen“, berichtete Melanie Stöver nach dem 22:18-Erfolg. Beim kampfbetonten Finale, in dem beide Teams durch tolle Spielzüge glänzten, setzte sich der MTV mit 23:20 gegen Freiburg St. Georgen durch.

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