Ersatzspielerin Elena Bauer macht zweiten FTH-Sieg perfekt

Von SABINE LANGE
01.12.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von SABINE LANGE

Bremen-Nord. Über ihren zweiten Saisonsieg in der Bezirksliga Osterholz/Verden/Bremen freuten sich die Tischtennis-Damen der FT Hammersbeck riesig. Sie sicherten sich den 8:6-Erfolg gegen den Tabellenvierten TV Oyten nach einem hart umkämpften Duell. Mit 5:9 Punkten belegt Hammersbeck jetzt Relegationsplatz acht. Bis zum Schluss gaben auch die Damen der TSV Farge-Rekum alles. Doch sie zogen im Heimspiel gegen den TV Falkenberg II mit 6:8 den Kürzeren.

TV Oyten - FT Hammersbeck 6:8: Spannung pur war für die Spielerinnen der FT Hammersbeck in Oyten angesagt. Allein sechs Fünf-Satz-Begegnungen standen auf dem Programm, bevor der Sieg der Nordbremerinnen perfekt war. "Wir alle haben wie die Löwinnen um jeden Punkt gekämpft und tollen Einsatz gezeigt", berichtete FTH-Mannschaftsführerin Petra Preuß nach dem Match.

Sie lobte unter anderem ihre Doppelpartnerin Regina Jacobs, die viermal ungeschlagen blieb. Einen tollen Auftritt bescheinigte sie ferner der jungen Ersatzspielerin Elena Bauer. Gegen Nele Kuhlmann-Lehmkuhle holte die Hammersbeckerin einen 0:2-Satzrückstand auf. "Der Hammer war allerdings ihr letztes Spiel gegen die Oytener Nummer zwei Inge Schröder. Während Regina Jacobs an der Nebenplatte den siebten Punkt für uns verbuchte, bestritt Elena Bauer total nervenstark ihr Spiel. Mit 6:11, 11:9, 11:9, 12:14, 9:11 holte sie den achten Zähler und damit den Sieg für uns", begeisterte sich Petra Preuß.

TSV Farge-Rekum - TV Falkenberg II 6:8: In der Partie gegen den Tabellenzweiten hatten die Gastgeberinnen mit zwei 3:1-Siegen in den Doppeln einen Einstand nach Maß. Danach gerieten sie ins Hintertreffen, denn in den Einzel lief es gar nicht gut. In der ersten Runde punktete nur Christa Schmietenknop in einem merkwürdigen Match. Die Fargerin lag gegen die Nummer vier der Gäste, Alexia Schulz, mit 0:2 (6:11, 9:11) zurück und fegte die Falkenbergerin danach mit 11:1, 11:2, und 11:1 von der Platte. Einen 0:2-Rückstand holte auch Karin Paeger-Preißner gegen Roswitha Schmidt auf, um den zweiten Einzelerfolg für Farge zu ergattern. Damit war beim 4:4 wieder alles offen. Nach einer erneuten Durststrecke punktete nur noch Helga Kieras und Karin Paeger-Preißner, die 6:8-Niederlage war besiegelt. Einen großen Beitrag zum Sieg der Gäste leistete die Falkenberger Spitzenspielerin Kathrin Klyszcz. "Die spielt kompromisslosen Angriff und hat einen harten Schuss. Wenn sie damit

durchkommt, dann gewinnt sie", sprach die Farger Mannschaftsführerin Christa Schmietenknop aus eigener Erfahrung.

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