Punkt für TSG-Korbballerinnen Erst überrascht, dann gepatzt

Seckenhausen. Eine große Überraschung gelang den Korbballerinnen des Bundesliga-Schlusslichts TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: Sie knöpften dem Tabellenzweiten SV Brake beim 6:6 (2:3) einen Punkt ab. Allerdings verloren sie anschließend das wichtige Spiel gegen den Vorletzten TB Stöcken deutlich mit 2:8 (2:5).
18.01.2011, 05:00
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Von Christine Leska-Ottensmann

Seckenhausen. Eine große Überraschung gelang den Korbballerinnen des Bundesliga-Schlusslichts TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: Sie knöpften dem Tabellenzweiten SV Brake beim 6:6 (2:3) einen Punkt ab. Allerdings verloren sie anschließend das wichtige Spiel gegen den Vorletzten TB Stöcken deutlich mit 2:8 (2:5).

Zunächst zeigten die Seckenhauserinnen gegen den SV Brake, immerhin Fünftplatzierter der letztjährigen Deutschen Meisterschaft, eine tolle Leistung. "Unser Ziel war es, so lange wie möglich dranzubleiben", verriet TSG-Trainerin Manuela Glander. Das gelang perfekt, schließlich setzte ihre Mannschaft die taktischen Vorgaben in Abwehr und Angriff gut um. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.

Mit einem Distanzwurf gelang Nadine Wehrenberg der verdiente Ausgleich zum 6:6. Kurz vor Schluss waren die Seckenhauserinnen sogar noch einmal in Ballbesitz, konnten den Angriff aber nicht erfolgreich abschließen. "Dennoch bin ich mit diesem Punkt hochzufrieden", freute sich Glander. "Denn in der Vergangenheit haben wir bei solch knappen Spielen meistens den Kürzeren gezogen." Einen großen Anteil am Erfolg hatte Lena Breitsprecher mit vier Treffern.

Diese Partie hatte aber zu viel Kraft gekostet. Das wurde im zweiten Match gegen den TB Stöcken schnell deutlich. Mit 0:4 geriet die TSG in Rückstand. Immerhin verkürzte die Mannschaft dann auf 2:4. "Leider schlichen sich Mitte der ersten Halbzeit Konzentrationsfehler ein", bedauerte Manuela Glander. Das machte sich vor allem im Angriff bemerkbar. Hier erarbeiteten sich ihre Schützlinge zwar viele Chancen, scheiterten jedoch immer wieder an der starken Korbhüterin. So ging es in der zweiten Hälfte weiter, denn den Seckenhauserinnen gelang kein Treffer mehr. "Dafür lief es in der Abwehr recht gut. Drei Gegenkörbe sind in Ordnung", befand die Übungsleiterin, die letztlich ein positives Fazit zog.

Dennoch könnte die Niederlage gegen den Vorletzten schon eine kleine Vorentscheidung bedeuten - vor allem, da auch der abstiegsbedrohte Preetzer TSV punktete. Vom rettenden Ufer ist das TSG-Team nun vier Punkte entfernt - und die Mannschaften von oben kommen noch.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: Breitsprecher (5), Budig (1), Wehrenberg (1), Risler (1), Sander, Krohne, Tamsen, Böttger.

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