Hude/Falkenburg II unterliegt dem Meisterschaftskonkurrenten Oldenburger TB mit 17:22/Delmenhorst und Grüppenbühren gewinnen Erste Niederlage kostet Breithaupt-Sieben die Tabellenführung

Hude·Delmenhorst·Ganderkesee-Bookholzberg. Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II haben durch eine 17:22 (7:10)-Niederlage im Spitzenspiel gegen den Oldenburger TB die Tabellenführung in der Weser-Ems-Liga verloren. Einen Pflichtsieg sicherte sich dagegen die HSG Delmenhorst beim 26:22 (14:11) gegen den VfL Oldenburg IV. Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gewann und belegt nach dem 31:28 (13:14) gegen die HSG Wilhelmshaven II Rang drei.
24.01.2012, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Rolf Behrens

Hude·Delmenhorst·Ganderkesee-Bookholzberg. Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II haben durch eine 17:22 (7:10)-Niederlage im Spitzenspiel gegen den Oldenburger TB die Tabellenführung in der Weser-Ems-Liga verloren. Einen Pflichtsieg sicherte sich dagegen die HSG Delmenhorst beim 26:22 (14:11) gegen den VfL Oldenburg IV. Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gewann und belegt nach dem 31:28 (13:14) gegen die HSG Wilhelmshaven II Rang drei.

HSG Hude/Falkenburg II - Oldenburger TB 17:22 (7:10). Gegen den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft setzte es für Hude/Falkenburg die erste Saisonniederlage. Die Mannschaft von Trainerin Inge Breithaupt zeigte nicht die gewohnte Leistungsstärke und schwächte sich zudem durch unnötige Zeitstrafen im zweiten Durchgang selbst.

Anfangs hatten die Oldenburgerinnen gegen die gut gestaffelte 6:0-Abwehr der Gastgeberinnen jedoch große Probleme und erzielten nur ein Tor in den ersten zehn Minuten. Die HSG führte durch Treffer von Katrin Hoppe und Djenia Hische-Parwanow mit 3:1. Danach setzten die Gäste jedoch erfolgreich auf Tempogegenstöße und gingen mit 8:4 in Führung. Bei Hude/Falkenburg häuften sich die Ballverluste, und so lag die Mannschaft zur Pause mit 7:10 hinten.

Auch nach dem Seitenwechsel überwanden die Breithaupt-Schützlinge die gegnerische Abwehr zu selten. Trotzdem hatte die HSG in der 42. Minute die Chance, das Spiel zu drehen. Nachdem Miriam Skormachowitsch auf 13:14 verkürzt hatte, fehlte jedoch das Wurfglück. Da zudem einige Zeitstrafen gegen das Heimteam folgten, führten die Oldenburgerinnen nach 52 Minuten wieder mit drei Toren. Danach brachten die Gäste den Sieg souverän nach Hause und erklommen die Tabellenspitze.

HSG Delmenhorst - VfL Oldenburg IV 26:22 (14:11). Die vierte Mannschaft des VfL Oldenburg belegt zwar den letzten Tabellenplatz, präsentierte sich in der Halle am Wehrhahn aber stärker als erwartet. Die Delmenhorsterinnen hatten Mühe, sich in der Abwehr auf das flexible Angriffsspiel der Gäste einzustellen. Da die Gastgeberinnen auch im Angriff etliche Möglichkeiten ausließen, wechselte die Führung bis zur 25. Minute ständig. Kurz vor dem Wechsel trafen Nina Ranke und Melanie Löscher per Siebenmeter, sodass die HSG mit einem 14:11 in die Kabine ging.

Den Beginn der zweiten Hälfte verschlief die Mannschaft von Trainer Volker Gallmann jedoch. Nachdem sie vier Tore in Folge kassiert hatten, lagen die Delmenhorsterinnen mit 14:15 hinten. Danach fanden die Gastgeberinnen aber schnell wieder ins Spiel und gingen durch zwei Treffer von Sabrina Weyhausen und einem Tor von Melanie Löscher mit 17:15 in Front (37.). Da die Wurfausbeute der HSG von den Außenpositionen auch danach schwach blieb, ließen sich die Gäste trotzdem nicht abhängen. Erst als Kerstin Janßen zum 23:20 traf und Nicole Speyer wenig später auf 24:20 erhöhte, war der Sieg gesichert. Den Schlusspunkt setzte Carmen Logemann mit dem 26:22 (60.).

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - HSG Wilhelmshaven II 31:28 (13:14). "Es war kein schöner Sieg, aber es zählen nur die zwei Punkte", sagte Andreas Müller. Der Trainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg war nach dem Spiel vor allem erleichtert, denn seine Mannschaft hatte sich gegen Wilhelmshaven sehr schwer getan und musste bis zum Schlusspfiff zittern. Obwohl Rena Blankemeyer die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung gebracht hatte, fanden sie nicht zu ihrem Rhythmus. Da die Abwehr einige Male patzte, lag das Müller-Team nach 20 Minuten mit 5:10 zurück. Erst danach nutzte Grüppenbühren/Bookholzberg die Chancen im Angriff konsequenter und verkürzte zur Pause auf 13:14.

In der zweiten Hälfte blieb es eng, und die Gastgeberinnen führten in der 55. Minute knapp mit einem Tor. Nachdem Jasmin Borchers, die mit acht Toren am treffsichersten war, das 28:26 erzielt hatte und der Abwehr einige Ballgewinne gelungen waren, baute das Heimteam den Vorsprung auf vier Tore aus. Durch den Pflichtsieg bleibt Grüppenbühren/Bookholzberg im Meisterschaftskampf. Trainer Müller winkte jedoch ab: "Wir sammeln Punkte, am Ende stehen andere oben."

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