Handball-Landesliga

Erste Pleite für Grüppenbühren/Bookholzberg

Das Team von Stefan Buß hat im Spitzenspiel gegen den TV Oyten daheim mit 20:28 verloren.
28.10.2019, 12:08
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Rolf Behrens

Am fünften Spieltag haben sich die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg das erste Mal geschlagen geben müssen. In eigener Halle verloren die Schützlinge von Trainer Stefan Buß das Landesliga-Duell gegen den bislang verlustpunktfreien TV Oyten deutlich mit 20:28 (12:13) und weisen nun als Tabellenfünfter 7:3 Zähler auf.

Es war ein gebrauchter Tag für die Landkreisler, denn im Spitzenspiel der Liga konnten sie in keiner Phase ihr Leistungsvermögen abrufen. Von Beginn an hatten sie Probleme, sich gegen die gut gestaffelte Abwehr mit mannschaftlichen Spielkonzepten durchzusetzen. Die Folge war, dass man es mit Einzelaktionen versuchte, was allerdings selten erfolgreich war. Bereits beim 3:6 musste Stefan Buß eine Auszeit nehmen, um sein Team neu einzustellen. Viel brachte es nicht, denn nach Ballverlusten tauchte Oyten immer wieder schnell und druckvoll vor der HSG-Deckung auf. Durch Anton Zitnikov und Robin Henken warfen die Gäste etliche Bälle in die Maschen. Mit der Hereinnahme von Jona Schultz kam aber etwas Bewegung ins Angriffsspiel der Gastgeber, sodass der Rückstand minimiert werden konnte. Nachdem Bennet Krix und Jona Schultz auch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit getroffen hatten, stand es zur Pause nur 12:13.

Die Hoffnungen auf eine Wende wurden aber bereits kurz nach dem Wiederanpfiff getrübt, als Oyten auf 17:13 beziehungsweise 18:14 davonzog. In der 43. Minute brachte Torsten Jüchter sein Team zwar noch einmal auf 17:19 heran, doch danach fiel die Entscheidung zugunsten der Gäste, als diese das 23:17 vorlegten. Die Buß-Schützlinge zeigten zwar Kampfgeist, doch das reichte nicht. Zudem ließen die Unparteiischen eine klare Linie vermissen. Am Ende hatte Oyten klar das Heft in der Hand. „Wir haben verdient verloren, weil wir keine Angriffsideen entwickelt haben und in der Abwehr kaum Zugriff auf das druckvolle Spiel des Gegners bekommen haben“, meinte Buß.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+