VG Del-Berg-Um belegt vierten Platz / Jahn-Frauen werden nur Achter / Start der Landesliga-Saison am kommenden Wochenende Erste Pokalrunde dient Volleyballerinnen als Generalprobe

Langenhagen. Als letzte Standortbestimmung vor der neuen Saison haben die beiden Volleyball-Landesligisten VG Del-Berg-Um und TV Jahn Delmenhorst die erste NVV-Pokalrunde genutzt. Während die Verbandsliga-Absteigerinnen der Volleyballgemeinschaft mit einem vierten Platz zufrieden die Heimreise aus Langenhagen antraten, waren die Jahn-Frauen über den erreichten achten Platz nicht sonderlich erbaut.
21.09.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Gerhard Göldenitz

Langenhagen. Als letzte Standortbestimmung vor der neuen Saison haben die beiden Volleyball-Landesligisten VG Del-Berg-Um und TV Jahn Delmenhorst die erste NVV-Pokalrunde genutzt. Während die Verbandsliga-Absteigerinnen der Volleyballgemeinschaft mit einem vierten Platz zufrieden die Heimreise aus Langenhagen antraten, waren die Jahn-Frauen über den erreichten achten Platz nicht sonderlich erbaut.

Einen Start nach Maß verbuchte die Mannschaft von VG-Trainer Marco Thiel in der Gruppenphase, in der nur jeweils zwei Sätze gespielt wurden. Sie bestritt gleich das erste Spiel des Tages gegen den Gastgeber SC Langenhagen III und holte ein Remis. Nach verschlafenem Beginn steigerten sich die Gäste und konnten vor allem aufgrund ihrer sehr druckvollen Aufschläge und einer aufmerksamen Netzarbeit den ersten Satz mit 25:17 für sich entscheiden. Danach verflachte das Spiel etwas, und Langenhagen konnte mit 25:20 ausgleichen. Es folgte ein konzentrierter Auftritt gegen den TuS Zeven, der mit einem verdienten 2:0-Erfolg (25:15, 25:18) endete. In der Endabrechnung belegte Del-Berg-Um somit aufgrund der besseren Ballpunkte den ersten Platz in der Gruppe. Im Überkreuzvergleich ging es dann gegen den VfL Oythe III. Zunächst lief alles wie gewünscht: Ein aufmerksamer Block, gute Annahmen und platzierte Angaben brachten die VG schnell auf die Siegerstraße. Einem deutlichen 25:15-Erfolg im ersten

Satz folgte jedoch der Einbruch, den Oythe zum 25:21 nutzen konnte. Jetzt musste der Tiebreak die Entscheidung über den Einzug ins Finale bringen. Die Delmenhorsterinnen konnten jedoch nicht mehr an ihre gute Leistung im ersten Satz anknüpfen und mussten den VfLerinnen beim 9:15 den Vortritt lassen. Im kleinen Finale gegen den Oldenburger TB II ließ die Motivation bei den Thiel-Schützlingen dann nach und sie unterlagen mit 0:2 (17:25, 14:25). "Da war unser Akku irgendwie leer. Im Großen und Ganzen waren wir trotzdem zufrieden mit unseren Spielen. Wir haben aber auch gesehen, woran wir noch arbeiten müssen", brachte Rückkehrerin Anika Thiel die Stimmungslage im Team auf den Punkt.

Ortsrivale TV Jahn Delmenhorst wollte den Pokal vor allem nutzen, um sich nach einer mehr als holprigen Saisonvorbereitung einzuspielen. Gelegenheit dazu gab es in Langenhagen in vier Begegnungen - die Ausbeute fiel am Ende des Tages mit drei Niederlagen und einem 1:1 gegen den TSV Bremervörde jedoch mager aus. Für Jahn-Akteurin Britta Niehaus war aber die Platzierung überhaupt nicht entscheidend: "Viele leichte Fehler brachten uns oft um den Lohn, und auch in der Abwehr kam es durch die veränderten Reihen das eine oder andere Mal zu Abstimmungsschwierigkeiten. Allerdings konnte man auch erkennen, dass wir auf einem guten Weg sind." Die Jahn-Frauen wollten eigentlich die Feinabstimmung innerhalb des Teams verbessern, doch weil nur sieben Spielerinnen zur Verfügung standen, war dies kaum möglich. Vor allem die Besetzung der Außenpositionen scheint bei den Violetten ein Problem zu sein, das noch nicht gelöst wurde. Niehaus blieb dennoch optimistisch: "Wir wollen in der kommenden Woche

im Training noch einige Fehler abstellen, um am Sonnabend einen guten Start in die Saison gegen den OTB II hinzulegen."

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