Handballerinnen gewinnen 27:18

Erste Punkte für die SGAM

Bremen. Für Irritationen sorgte am Tag nach dem Spiel der Spielberichtsbogen: In der Begeg­nung in der Handball-Landesklasse (Krage) der Frauen zwischen dem TuS Komet Arsten II und der SG Arbergen-Mahndorf stand neben dem Ergebnis zunächst ein Einspruch, der aufgrund des Einsatzes „einer nicht spielberechtigten Spielerin“ seitens der Gastgeberinnen erhoben worden war. „Von uns hatte das niemand auf dem Schirm“, wunderte sich SGAM-Trainer Kai Homann, „das war offensichtlich ein automatischer Einwand vom System.
10.10.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Christian Markwort

Bremen. Für Irritationen sorgte am Tag nach dem Spiel der Spielberichtsbogen: In der Begeg­nung in der Handball-Landesklasse (Krage) der Frauen zwischen dem TuS Komet Arsten II und der SG Arbergen-Mahndorf stand neben dem Ergebnis zunächst ein Einspruch, der aufgrund des Einsatzes „einer nicht spielberechtigten Spielerin“ seitens der Gastgeberinnen erhoben worden war. „Von uns hatte das niemand auf dem Schirm“, wunderte sich SGAM-Trainer Kai Homann, „das war offensichtlich ein automatischer Einwand vom System.“ Einen Tag später standen dann mit dem 27:18 (13:11)-Auswärtssieg die ersehnten ersten beiden Punkte für die SGAM zu Buche. „Ein in allen Belangen verdienter Erfolg“, konstatierte Homann erleichtert, „weil wir bis auf eine kurze Schwächeperiode Mitte der ersten Hälfte ein richtig gutes Spiel abgeliefert haben.“

Zunächst allerdings führten die Gäste um Top-Werferin Insa Steenblock (acht Tore/ein Siebenmeter) schnell mit 3:0 (vierte Spielminute). Dann allerdings wendete sich das Blatt und Arsten drehte den Spielstand auf 9:6 für sich (21.). In einer Auszeit appellierte Homann, die Vorgaben umzusetzen, defensiv stabil zu stehen und im angriff geduldig auf die richtigen Chancen zu warten, ohne hektisch zu werden. „Das haben die Mädels dann super umgesetzt“, lobte der SGAM-Coach, dessen Team schließlich mit zwei Toren Vorsprung die Seiten wechselte.

Mit Wiederbeginn versuchte Arsten, ins Spiel zurück zu finden, allein: es fehlten die Ideen. „Ab der 45. Minute hatte ich keine Sorge mehr, dass wir verlieren könnten“, erläuterte Homann, „dafür waren wir insgesamt zu überlegen.“ Der Vorsprung wurde kontinuierlich größer, „weil unsere starken Torfrauen und unsere sichere Defensive uns die nötige Ruhe im Angriff gaben, um dort über die erste und zweite Welle zu Toren zu kommen“, bilanzierte Homann. Bei den Gastgeberinnen konnte lediglich Anna-Lena Lampe (9/2) überzeugen, ansonsten wirkte das Team hilf-und ratlos und musste sich den gut aufgelegten Gästen letztlich „auch in dieser Höhe verdient“ (Homann) geschlagen geben. „Gegen Morsum müssen wir an diese starke Leistung anknüpfen“, betonte Homann vor dem Spiel beim vermeintlichen Angstgegner der SGAM (27. Oktober, 15.30 Uhr).

SG Arbergen-Mahndorf: Lütjen, Werth; Sdun, Nike, Oltmann, Reinkemeier, Mühlenbruch, Roos, Tannert (2), M. Jendrek (3), L. Jendrek (7/2), Nistler (7), Stenblock (8/1).

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