Handball-Bremenliga der Männer Erste Verlustpunkte

Der V Grambke-Oslebshausen II zog im Spitzenspiel gegen den Landesklassen-Absteiger HV Grasberg mit 25:26 den Kürzeren.
20.02.2019, 15:31
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Bremen-Nord/Schwanewede. „Wir haben nach wie vor noch alles selbst in der Hand“, zeigte sich Jörg Rutenberg, der Trainer des SV Grambke-Oslebshausen II, nach der ersten Niederlage in der Handball-Bremenliga der Männer trotzig. Die Gastgeber zogen im Spitzenspiel gegen den Landesklassen-Absteiger HV Grasberg mit 25:26 den Kürzeren. Die dritte SVGO-Formation bleibt dank eines 32:24-Erfolges im Nachbarschaftsduell bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen III oben dran.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen III – SV Grambke-Oslebshausen III 24:32 (12:16): Malte Dörjes markierte zwar das 1:0 für die „Schwäne“. Doch dies erwies sich später auch als die einzige Führung während der gesamten 60 Minuten für die Gastgeber. Mit einem 4:0-Lauf änderten die Gäste die Verhältnisse gleich in der Anfangsphase grundlegend. Der Beginn des Derbys hatte es in sich – beide Mannschaften schenkten sich nichts und überschritten dabei auch öfter die Grenzen des Erlaubten.

So verhängten die Unparteiischen bereits in der ersten Viertelstunde vier Zeitstrafen. Aufseiten des Gastes traf es dabei gleich zweimal Marcel Hägermann. Dieser zügelte sein Temperament aber in der Folgezeit und durfte so bis zum Ende weitermachen. Simon Hütten verkürzte nach 23 Minuten auf 11:12 für die Heimformation. Nach 43 Minuten machte es René Tants mit einem verwandelten Siebenmeter zum 19:22 auch noch einmal kurz spannend und ließ die „Schwäne“ auf eine Aufholjagd hoffen.

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben nach 13 Minuten bereits mit 10:4 geführt“, berichtete SVGO-III-Spielertrainer Simon Belis. In der Abwehr habe sich seine Mannschaft einige Male über die Außenpositionen ausspielen lassen. „Ansonsten konnten wir mit dem Abwehrverbund aber wieder zufrieden sein“, versicherte Simon Belis. Der gut aufgelegte Christian Michael habe sich in vielen Einzelaktionen durchgesetzt. Michael war mit seinen insgesamt zehn Treffern auch der erfolgreichste Werfer. Sein Teamkollege Philip Schmidt stand diesem aber mit neun Toren in kaum etwas nach. „Zum Ende war der Sieg letztlich ungefährdet“, bilanzierte Simon Belis.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen III: Schumann; Garstka (2), Elfers (6), Hütten (2), Siemer (2), Schäfer, Hesser, Ohlandt (2), Tants (5/2), Malte Dörjes (5), Jonas Dörjes.

SV Grambke-Oslebshausen III: Logemann, Walther; Belis (2), Dietze, Pahler (3), Michael (10/2), Schmidt (9), Rotenburg (3), Hägermann (2), Greulich (1), Scholtes (1/1), Güse (1).

SV Grambke-Oslebshausen II – HV Grasberg 25:26 (15:12): Lange Zeit sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Hausherren aus. Nach 13 Minuten brachte Nils Zittlosen die bis dato ungeschlagenen Gastgeber mit 8:3 in Führung. Das war für Grasbergs Trainerfuchs Jürgen Stanek Grund genug, seine erste Auszeit zu nehmen. Doch die Nordbremer blieben auch in der Folgezeit am Drücker. Nach 43 Minuten führten die Mannen um Pascal Hinrichs beim 20:16 immer noch mit vier Toren.

„Dann haben wir uns aber auf einmal schwergetan mit dem Torewerfen. Wir wurden vorne zu hektisch und suchten zu viele Einzelaktionen“, kritisierte Jörg Rutenberg. Mit fünf Toren am Stück drehte der Gast den Spieß so zum 21:20 um. Die Heim-Sieben blieb jedoch dran und markierte vier Minuten vor dem Ende das 25:24 durch das einzige Tor von Arne Hellmann. Doch kurz vor dem Abpfiff wendeten die Grasberger erneut das Blatt. 30 Sekunden vor der Schlusssirene gelang Nils Hansel per Siebenmeter das siegbringende 26:25 für die Gäste. „Wir hätten wenigstens das Unentschieden retten müssen“, urteilte Jörg Rutenberg.

SV Grambke-Oslebshausen II: Schimske, Süß; Schmidt (1), Lange (5), Stellmascek (1), Wendt (3/3), Stegemann (1), Rotenberg, Hinrichs (1), Bischof (4), Metzscher (2), Zittlosen (6), Kohrt, Hellmann (1).

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