Landesliga: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg kommt gegen den TV Dinklage nicht über ein 28:28-Unentschieden hinaus Erster Punktverlust in eigener Halle

Ganderkesee-Bookholzberg. Die Heimbilanz der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg weist seit Sonnabend einen ersten kleinen Makel auf. Nach zuvor drei Siegen in der heimischen Halle am Ammerweg mussten sich die Landesliga-Handballer gegen den TV Dinklage mit einem 28:28 (16:15) begnügen.
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Von Frederic Oetken

Die Heimbilanz der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg weist seit Sonnabend einen ersten kleinen Makel auf. Nach zuvor drei Siegen in der heimischen Halle am Ammerweg mussten sich die Landesliga-Handballer gegen den TV Dinklage mit einem 28:28 (16:15) begnügen. „Das Unentschieden war gerecht“, sagte Trainer Sven Engelmann, dessen Mannschaft durch den Punktverlust im Titelkampf etwas an Boden verlor. Grüppenbühren ist Dritter.

Die Dinklager rangieren zwar nur auf Platz elf, zeigten allerdings schon durch ihren Sieg bei der TS Hoykenkamp, dass sie auswärts zu Überraschungen fähig sind. Die Zuschauer in Bookholzberg sahen von Beginn an ein körperbetontes Spiel auf gutem Niveau. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und vernachlässigten die Abwehrarbeit. Absetzen konnte sich somit keiner der Kontrahenten. In der Offensive leisteten sich die Grüppenbührener ungewohnt viele Fehler, die die Gäste häufig durch Tempogegenstoßtore bestraften.

Im Positionsspiel ließen die Unparteiischen die Dinklager sehr lange gewähren, sodass die Angriffe der Gäste viel Zeit in Anspruch nahmen. „In diesen Situationen hätte ich mir öfter mal ein passives Vorwarnzeichen von den Schiedsrichtern gewünscht“, sagte Engelmann. Seine Mannschaft lag zur Pause knapp mit 16:15 vorne.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Die sonst so heimstarken Grüppenbührener schafften es einfach nicht, das Spiel an sich zu ziehen. Zumeist führten sie nur mit einem Tor Vorsprung, lediglich beim Stand von 23:21 (47.) hatten die Hausherren mal zwei Treffer mehr auf dem Konto als ihr Gegner. Trotzdem sah es in den Schlussminuten so aus, als sollte die Engelmann-Sieben einen knappen Sieg einfahren können. Einmal mehr war es Routinier Werner Dörgeloh, der in der entscheidenden Phase die Ruhe behielt. Er traf zum 28:27. Dinklage glich jedoch postwendend zum 28:28 aus.

Danach hatten die Grüppenbührener noch einen letzten Angriff, um möglicherweise das Siegtor zu markieren. Sie versuchten, den Ball zum Mittelanwurf zu befördern, doch der Wurf war zu ungenau. Die Schiedsrichter hoben deswegen sofort den Arm, und die Gastgeber mussten schnell zum Abschluss kommen. In der Hektik gelang ihnen kein präziser Wurf mehr. Dinklage kam noch einmal in Ballbesitz, schlug daraus aber ebenfalls kein Kapital mehr. Das Unentschieden ging somit letztlich in Ordnung.

„Insgesamt war es von beiden Seiten ein gutes Spiel. Wir haben vorne leider zu viele Möglichkeiten ausgelassen“, bilanzierte Engelmann, dessen Team nun am kommenden Sonnabend beim Sechsten HSG Wilhelmshaven

in der Fremde punkten muss, um oben dran zu bleiben.

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