Scharmbeckstoteler Frauen unterliegen Angstgegner Büppel mit 0:1

Erster Rückschlag für ATSV

Scharmbeckstotel. Der TuS Büppel bleibt ein unbequemer Gegner für den ATSV Scharmbeckstotel in der Frauen-Fußball-Oberliga Niedersachsen West. Mit einer 0:1-Schlappe mussten die Gelb-Schwarzen ihre erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen und verzeichneten damit einen herben Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze in der Liga.
22.09.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Hollmann

Der TuS Büppel bleibt ein unbequemer Gegner für den ATSV Scharmbeckstotel in der Frauen-Fußball-Oberliga Niedersachsen West. Mit einer 0:1-Schlappe mussten die Gelb-Schwarzen ihre erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen und verzeichneten damit einen herben Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze in der Liga.

Vor allem die erste Halbzeit gefiel ATSV-Coach Stephan Westermann dabei überhaupt nicht. „Büppel war einfach viel aggressiver und griffiger. Wir hatten keine Staffelung im Mittelfeld und haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen“, kritisierte Westermann. Nach 18 Minuten landete ein weiter Ball aus dem Mittelfeld bei Stürmerin Angelina-Michelle Wunder. Diese überwand Wiebke Denker im Kasten der Gäste auch zum Goldenen Tor des Tages. „Wir haben den Raum im Mittelfeld nicht zugesellt und den langen Ball so nicht verhindert“, ärgerte sich Stephan Westermann. Die Platzdamen probierten es noch zwei, drei weitere Male mit dieser Taktik und stellten den Gast damit erneut vor Probleme. Die Scharmbeckstotelerinnen wirkten hingegen nicht besonders gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse.

Aus dem Spiel heraus gelang es dem Gastteam lange Zeit nicht, eine nennenswerte Möglichkeit herauszuarbeiten. So mussten im ersten Abschnitt auch schon zwei Ecken für ATSV-Gelegenheiten herhalten. Zweimal gab Sophia Reiß die Kugel in den Strafraum. Einmal köpfte Nina Fuchs das Spielgerät über den Querbalken. Kurz vor der Pause rückte zudem Stefanie Raudisch von ihrer rechten Abwehrseite mit auf und setzte das Leder knapp am rechten Pfosten vorbei. Zur zweiten Halbzeit brachte Stephan Westermann Marie-Luise Hannemann im zentralen Mittelfeld hinter den beiden Spitzen Xesjin Kousa und Nina Fuchs. Die gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrte Hannemann sorgte auch wie gewünscht für mehr Ordnung im Mittelfeld. 20 Minuten vor dem Ende ersetzte Stephan Westermann seine Vierer- durch eine Dreierkette. Anika Martinovic gesellte sich als dritte Angreiferin vorne hinzu.

Weil die Gelb-Schwarzen zu häufig ins Abseits liefen, blieben Gelegenheiten zunächst weiter Mangelware. Aber auch die Platzdamen kamen nun nur noch selten durch. Erst in der 80. Minute verbuchte Angelina-Michelle Wunder noch eine Chance. Wenige Minuten vor dem Schlusspfiff tankte sich Nina Fuchs noch mal auf dem rechten Flügel durch. Doch anstatt die mitgelaufene Xesjin Kousa in der Mitte zu bedienen, suchte Fuchs selbst den Abschluss und verpasste den Ausgleich. „In der zweiten Halbzeit waren wir besser. Wir haben unsere Angriffe aber zu selten zum Abschluss gebracht“, so Westermann.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+