Verbandsliga-Relegation: Franke-Sieben will in Rotenburg gutes Ergebnis vorlegen Erstes Endspiel für Hoykenkamp

Ganderkesee-Hoykenkamp. Jörn Franke klang am gestrigen Freitag ziemlich erleichtert – und das, obwohl das so wichtige Relegationshinspiel beim TuS Rotenburg um den Aufstieg in die Handball-Verbandsliga erst heute Abend (18 Uhr, Halle Gerberstraße) ansteht. „Wir können uns jetzt voll auf das Duell mit Rotenburg konzentrieren.
30.05.2015, 00:00
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Von Daniel Cottäus

Jörn Franke klang am gestrigen Freitag ziemlich erleichtert – und das, obwohl das so wichtige Relegationshinspiel beim TuS Rotenburg um den Aufstieg in die Handball-Verbandsliga erst heute Abend (18 Uhr, Halle Gerberstraße) ansteht. „Wir können uns jetzt voll auf das Duell mit Rotenburg konzentrieren. Ich gehe davon aus, dass diese andere Sache vom Tisch ist“, sagte er.

Diese andere Sache – damit umschrieb Franke den Einspruch des TV Dinklage gegen die Abschlusstabelle der Landesliga. Da das Spiel des Tabellenvierten gegen den Wilhelmshavener HV II im April abgebrochen werden musste und mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für Dinklage gewertet wurde, erhob der mit Hoykenkamp punktgleiche Verein nach Saisonschluss Protest und bezog sich dabei auf die Spielordnung des HVN, die besagt, dass in so einem Fall nicht das Torverhältnis gewertet werden darf (wir berichteten).

Von Landesliga-Staffelleiter Klaus Wernicke hat Jörn Franke aber nun Entwarnung bekommen, und die stützt sich ebenfalls auf die Spielordnung. In Paragraf 53 heißt es: „Kann der Sieger, Auf- oder Absteiger einer Klasse aus spieltechnischen Gründen nicht termingerecht zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen für die nächste Saison ermittelt werden, wird er von der zuständigen Spielleitenden Stelle nach sportlichen Gesichtspunkten bestimmt.“ Genau das hat Wernicke laut Franke getan: Hoykenkamp bleibt Zweiter und darf heute Abend das erste von zwei Relegationsspielen beim TuS Rotenburg bestreiten.

Die Rotenburger um ihren scheidenden Trainer Steffen Aevermann haben in der Landesliga Bremen den zweiten Platz hinter der SG HC Bremen/Hastedt belegt. Bester Torschütze des Teams ist der 20-jährige Rechtsaußen Luca Bruns, der in der Jugend schon für den HSV Hamburg gespielt hat. „Die Rotenburger spielen einen unkonventionellen Handball, den ich so bei noch keiner Mannschaft gesehen habe“, erklärt Franke. Es gelte vor allem, die gefährlichen Gegenstöße des Gegners in den Griff zu bekommen. „Im Sechs gegen Sechs bekommen wir sie wohl ganz gut unter Kontrolle“, sagt Franke, der heute Abend lediglich auf Daniel Hemmelskamp (Knieprobleme) verzichten muss.

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