Schachklub Bremen-Nord jubelt über den 4:3-Sieg gegen Findorff Erstes Erfolgserlebnis

Bremen-Nord. Nach zwei knappen Niederlagen freuen sich die Denksportler des Schachklubs Bremen-Nord in der dritten Runde der Verbandsliga Nord über ihr erstes Erfolgserlebnis in der neuen Serie. Bei den Findorffer Schachfreunden sprang ein 4,5:3,5-Sieg heraus.
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Von Sabine Lange

Nach zwei knappen Niederlagen freuen sich die Denksportler des Schachklubs Bremen-Nord in der dritten Runde der Verbandsliga Nord über ihr erstes Erfolgserlebnis in der neuen Serie. Bei den Findorffer Schachfreunden sprang ein 4,5:3,5-Sieg heraus. Damit kletterten die Nordbremer auf den siebten Platz.

Zum Nachbarschaftsduell traten die Gastgeber nur mit sieben Spielern an. Dadurch wanderte ein Punkt kampflos auf das Konto des SKBN-Teams, und der an Brett acht aufgestellte Massoud Amir Sawadkuhi konnte vorzeitig die Heimreise antreten. Begleitet wurde er dabei von Arne Döscher, der an Brett zwei nach kurzer Zeit mit Schwarz das Remisangebot seines Gegners Ilja Bäumler angenommen hatte. Unentschieden hieß es nach rund drei Stunden auch an Brett vier. Dort teilte sich Sebastian Bleecke, der mit schwarzen Figuren zog, den Zähler mit dem Findorffer Harry Baumann. Spannender ging es an Brett sechs zu: „Rüdiger Thom besaß eine Mehrqualität, musste aber seinen König noch in Sicherheit bringen. Dies gelang ihm bestens. Die anschließende Gegenoffensive bescherte uns einen beruhigenden Vorsprung von 3:1“, berichtete SKBN-Sprecher Gerd Janusch. Und es lief weiter positiv für die Gäste aus Bremen-Nord. Robert Kosak hatte an Brett drei eine ideale Angriffsstellung gegen den König des Gegners erspielt und gewann in großem Stil durch ein doppeltes Turmopfer.

Mit dem 4:1-Vorsprung war der erste Saisonsieg schon greifbar nahe, doch am Ende wurde es noch einmal eng. „Gerhard Lunkmoss stand an Brett sieben eigentlich nicht schlecht mit Weiß, brachte sich aber derart in Zeitnot, dass die Partie dann schnell verloren ging“, bedauerte Gerd Janusch, der später selbst überraschend verlor. „Ich wähnte mich an Brett eins bei einer Abwicklung ’zwei Springer für Turm’ im Vorteil, unterschätzte aber völlig die Dynamik der Stellung und sah mich fortan ständigen Mattdrohungen ausgesetzt“, verriet der Nordbremer Spitzenspieler. Nach der ersten Zeitkontrolle war die Niederlage gegen Arend Viet besiegelt, und der Vorsprung der Nordbremer auf 4:3 geschrumpft.

Zum Matchwinner wurde Thorsten Döscher an Brett fünf. Er verteidigte sich erfindungsreich in einem schlechter stehenden Läufer-/Bauernendspiel und machte nach über sechs Stunden Spielzeit mit einem Remis gegen Christoph Durchhardt den knappen 4,5:3,5-Erfolg für den SK Bremen-Nord perfekt. Nachlegen möchten die Nordbremer im nächsten Punktspiel. „Gegen die zweite Mannschaft der Bremer Schachgesellschaft wartet am 13. Dezember erneut eine nicht unlösbare Aufgabe auf uns“, findet Gerd Janusch.

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