TV Hambergen nach Doppelsieg nur noch theoretisch von der Spitze zu verdrängen Es darf gefeiert werden

Hambergen. Der TV Frisch Auf Hambergen hat es wohl endgültig gepackt. Nach zwei klaren Siegen am letzten Heimspieltag - unter anderem gegen SG Karlshöfen/Gnarrenburg - ist das Landesliga-Team von Spielertrainer Stefan Büttelmann nur noch theoretisch vom ersten Platz zu verdrängen. Der Aufstieg in die Volleyball-Verbandsliga ist nahezu in trockenen Tüchern.
15.02.2012, 05:00
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Es darf gefeiert werden
Von Tobias Dohr

Hambergen. Der TV Frisch Auf Hambergen hat es wohl endgültig gepackt. Nach zwei klaren Siegen am letzten Heimspieltag - unter anderem gegen SG Karlshöfen/Gnarrenburg - ist das Landesliga-Team von Spielertrainer Stefan Büttelmann nur noch theoretisch vom ersten Platz zu verdrängen. Der Aufstieg in die Volleyball-Verbandsliga ist nahezu in trockenen Tüchern.

TV Frisch Auf Hambergen - SG Karlshöfen/Gnarrenburg 3:1 (25:12, 25:11, 20:25, 25:18): Sollten die Hamberger sich diese Meisterschaft noch nehmen lassen, wäre es wohl eine der größten Blamagen der Sportgeschichte. Das Team von Stefan Büttelmann müsste die beiden noch ausbleibenden Saisonspiele mit 0:3 verlieren, während der Zweite Oerel-Barchel jeweils 3:0 gewinnen müsste. Da davon nun wirklich nicht auszugehen ist, wurde nach dem Doppelsieg auch schon ein wenig gefeiert.

Der Erfolg gegen Karlshöfen/Gnarrenburg war trotz mehrerer Ausfälle eine klare Angelegenheit. Auch ohne Uwe Brandhorst, Andreas Wilde, Benni Fischer und Michael Klipker dominierten die Hausherren nach Belieben. Nur im dritten Satz brachte das Kellerkind den designierten Meister in Verlegenheit - was allerdings auch der Tatsache geschuldet war, dass die Hausherren es ruhiger angehen ließen.

TV Frisch Auf Hambergen - TV Oberneuland 3:0 (25:13, 25:12, 25:13): Nach nur 50 Minuten war auch der zweite Sieg des Tages perfekt. Der sichere Libero Jan Gensigk sowie der fehlerlos agierende Andreas Mundt waren die Säulen dieses Sieges. Nach nur knapp drei Stunden hatte das Hamberger Erfolgsteam die Saisonsiege zwölf und 13 eingefahren.

TV Frisch Auf Hambergen: Büttelmann, Wilm, Borsing, Gensigk, Gerken, Mundt, Fischer, Prigge

SG Karlshöfen/Gnarrenburg: Böttjer, Brunkhorst, Behrmann, Haufler, Hünecke, Clemens Kullik, Torsten Kullik, Engler, Schell, von Scheidt, Wrissenberg

TSV Oerel-Barchel - MTV Wilstedt 3:2 (25:27, 25:18, 23:25, 25:20, 15:5): Der Tabellenzweite revanchierte sich am Ende für die Hinspielniederlage. Allerdings hätte die Partie wohl einen anderen Verlauf genommen, wenn die Wilstedter nicht auf ihre beiden etatmäßigen Mittelblocker hätten verzichten müssen.

Dennoch knüpfte die Mannschaft um Spielertrainer Dirk Meyer zunächst an ihre starke Form der Vorwochen an. Im ersten Satz wurde ein 5:12-Rückstand noch erfolgreich aufgeholt. Besonders Meyer selbst, aber auch Thorsten Poppe und Eduard Schreiber waren immer wieder erfolgreich. In Satz vier führten die Wilstedter noch bis zum 16:14, dann machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Als sich zu Beginn des Tiebreaks auch noch Poppe verletzte und Zuspieler Torben Intemann auf die Mitte rücken musste, war das Spiel endgültig entschieden.

MTV Wilstedt: Gerels, Dirk Meyer, Intemann, Vagts, Schreiber, Poppe, Holger Meyer

TSV Oerel-Barchel - TSV Worpswede 3:1 (25:17, 25:17, 17:25, 25:19): Das Team von Trainer Thomas Schmidt hatte beim nun zumindest als Vizemeister feststehenden Gegner in beinahe allen Sätzen Probleme, zu seinem Spiel zu finden. Lediglich im dritten Durchgang holte Matthias Märkl mit einer starken Angabenserie eine 18:7-Führung heraus. Im vierten Satz war es dann aber wie auch in den ersten beiden: Die Worpsweder gerieten schnell in Rückstand, am Ende fehlte dann die Kraft.

TSV Worpswede: Assmus, Hempe, Holschen, Liebing, Maiwald, Märkl, Rosengart, Twisterling

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