16. Schmolke-Cup in der Kreissporthalle garantiert spektakulären Hallenfußball Es darf gezaubert werden

Der Schmolke-Cup des VSK Osterholz-Scharmbeck ist im Hallenfußball im Landkreis Osterholz das Maß aller Dinge. Das gilt auch für die 16. Auflage des Traditionsturniers, das am morgigen Sonnabend in der Kreissporthalle stattfinden wird. Die ranghöchsten Teams aus dem Landkreis sind wieder am Start und bringen viele Fans mit in die Halle.
18.01.2013, 05:00
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Es darf gezaubert werden
Von Werner Maaß

Der Schmolke-Cup des VSK Osterholz-Scharmbeck ist im Hallenfußball im Landkreis Osterholz das Maß aller Dinge. Das gilt auch für die 16. Auflage des Traditionsturniers, das am morgigen Sonnabend in der Kreissporthalle stattfinden wird. Die ranghöchsten Teams aus dem Landkreis sind wieder am Start und bringen viele Fans mit in die Halle.

Osterholz-Scharmbeck. Vor allem der Vergleich der rivalisierenden Teams des Gastgebers VSK Osterholz-Scharmbeck und des SV Blau-Weiß Bornreihe sorgt immer wieder für knisternde Spannung beim Schmolke-Cup. Auf das direkte Duell der beiden Dickschiffe des Osterholzer Fußballs braucht nicht lange gewartet zu werden. Der VSK und Bornreihe treffen schon in der Vorrunde aufeinander. Im Vorjahr hatten die Moorteufel das Duell mit 2:1 gewonnen. Bornreihe zog ins Endspiel ein, der VSK patzte aber in der Vorschlussrunde gegen die eigene Zweite. Bornreihe sicherte sich schließlich den Pott samt 250 Euro mit einem 1:0-Sieg gegen den VSK II.

Hinrich Breden ist als Turnierleiter ausgeschieden, morgen kümmert sich der ganze Vorstand der Fußballabteilung des VSK um das Turnier. Der Modus wurde nicht geändert, so war die ungewöhnliche Gruppeneinteilung wieder einmal ein zentrales Thema. Mit den Landesligisten VSK und Bornreihe sowie dem Bezirksligaprimus FC Hambergen und dem FC Worpswede wurde die Gruppe I deutlich stärker besetzt als die Gruppe II mit dem Bezirksligisten TSV Wallhöfen sowie den drei Kreisligisten VSK II, 1. FC Osterholz-Scharmbeck und SV Lilienthal-Falkenberg. VSK-Trainer Günter Hermann findet daran wenig Gefallen: "Ich weiß nicht, warum das so gemacht wird. Ich fände es besser, wenn die starken Teams verteilt würden." Günter Hermann könnte sich auch einen Schmolke-Cup mit anderem Teilnehmerfeld vorstellen: "Es ist gut, dass die Mannschaften auf Kreisebene gegeneinander spielen. Ich fände es aber besser, wenn höherklassige Mannschaften wie Heeslingen oder FC Oberneuland dabei wären." Bornreihes Trainer Matthias Ruländer findet die Gruppeneinteilung übrigens gut: "So haben untere Teams auch einmal die Möglichkeit, eine Runde weiterzukommen."

Zwei Hallenturniere hat der VSK bislang in diesem Jahr gespielt, und die Leistung war unterschiedlich wie sie unterschiedlicher kaum sein konnte. In Bremerhaven erfolgte das Aus nach der Hinrunde, bei dem exzellent besetzten Turnier in Delmenhorst brillierte sich das Team auf Platz drei. Günter Hermann wich aus auf die Frage, auf welchen VSK sich die Zuschauer diesmal freuen dürfen: "Natürlich will ich immer gewinnen. Für mich ist aber viel wichtiger, dass sich niemand verletzt." Kein Wunder, bei den derzeitigen personellen Problemen (siehe untenstehender Bericht).

Ganz im Gegensatz zu Günter Hermann gab sich Bornreihes Trainer Matthias Ruländer bei der Benennung des Turnierkaders überhaupt nicht zugeknöpft. Die Moorteufel gehen mit Buschkaroff, Wülpern, Gresens, Bähr, Simsek, Leopold, Lütjen, Tietjen, Uhlhorn und Poppe das Unternehmen Titelverteidigung an.

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