Verbandsliga Tennis Damen Es fehlt nur ein einzelner Sieg

Der Ganderkeseer TV verpasst trotz eines Erfolges über Eintracht Wiefelstede II haarscharf die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Tennis-Landesliga.
06.03.2018, 17:01
Lesedauer: 2 Min
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Von Heino Horstmann

Ganderkesee. Mit 4:2 haben die Damen des Ganderkeseer TV das Spitzenspiel in der Tennis-Verbandsliga gegen den SV Eintracht Wiefelstede II für sich entschieden, müssen sich aber trotzdem mit Rang zwei in der Abschlusstabelle zufriedengeben. Lediglich das nur um einen Zähler bessere Matchpunkteverhältnis genügte dem Gegner zum Titelgewinn und dem damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga. „Wir sind dennoch sehr zufrieden mit dem Verlauf der Meisterschaftsrunde. Wiefelstede musste gegen uns die einzige Niederlage hinnehmen. Leider fehlte uns in der entscheidenden Phase des Spiels etwas das Glück“, zog GTV-Mannschaftsführerin Teresa Fuchs eine positive Bilanz.

Spielglück fehlt

Für den Gewinn der Meisterschaft hätten die Gastgeberinnen 5:1 gewinnen müssen. Der Start in die Begegnung glückte aus Ganderkeseer Sicht. Nach den Eröffnungseinzeln deutete alles auf einen Erfolg in ausreichender Höhe hin.

Eine sich einmal mehr in prächtiger Spiellaune präsentierende Nele Reimelt brachte ihre Farben mit einem souveränen 6:1, 6:2 Erfolg über Annika Niemeier in Führung, die durch Fuchs auf 2:0 ausgebaut wurde. Zwar wechselten sich im Spiel der Ganderkeseerinnen Licht und Schatten in rascher Folge ab, doch letztlich war ein knapper 6:3, 1:6, 10:6-Sieg über Annika Menke in trockenen Tüchern. Insbesondere der Match-Tiebreak hatte es in sich. Schnell mit 0:2 in Rückstand geraten, gelangen Fuchs nervenstark neun Zähler in Folge. Sie nutzte schließlich den vierten Matchball, um die GTV-Führung auszubauen.

Die beiden folgenden Einzel konnten die Ganderkeseerinnen jedoch nicht für sich entscheiden, sodass der Aufstieg für die Wiefelsteder Reserve vor den abschließenden Doppeln bereits feststand. Maren Neudeck benötigte zu lange, um in die Partie zu finden und musste sich mit 3:6, 6:7 (5:7) gegen Henrike Kalettka geschlagen geben, nachdem sie im zweiten Satz bereits mit 5:3 geführt hatte. Damit stand Kristina Quindt enorm unter Druck, da sie ihr Match gegen Christin Helms nicht verlieren durfte, sollte ihr Team noch im Meisterschaftsrennen bleiben. Es begann auch recht gut für die Gastgeberin, die bereits Durchgang eins deutlich für sich entschieden hatte und im zweiten Satz schon mit 4:1 führte, als ihr plötzlich nicht mehr viel gelang. Dagegen katapultierte sich ihrer Kontrahentin, die jetzt alles oder nichts spielte, in einen wahren Spielrausch und drehte die Partie unter dem Jubel ihrer Mannschaftskameradinnen noch zum 2:6, 7:5, 10:8-Triumph. Erstaunlich war anschließend, dass die jetzt bedeutungslos gewordenen Doppel dennoch von beiden Teams auf hohem spielerischen Niveau ausgetragen und zu einer Domäne der Gastgeberinnen wurden. Neudeck/Quindt setzten sich mit 6:4,6:0 gegen Kalettka/Lara Stamereilers durch, während sich Reimelt/Fuchs mit 6:4, 6:3 gegen die SV-Kombination Niemeier/Helms behaupteten.

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