Trainer Lars-Peter Fehse vom FC AS Hachetal feiert beim Debüt einen 4:2-Erfolg beim TSV Neubruchhausen "Es freut mich, wieder da zu sein"

Neubruchhausen. Erst eine halbe Stunde vor dem Anpfiff stieß Coach Lars-Peter Fehse vom FC AS Hachetal vor dem Nachbarschaftsderby der Fußball-Kreisliga beim TSV Neubruchhausen zu seiner Mannschaft. Zuvor betreute er noch seine Juniorenmannschaft. Der Stress hatte sich letztlich gelohnt. Nach einem Jahr Pause durfte Fehse bei seiner Rückkehr auf die Hachetaler Trainerbank einen 4:2 (1:0)-Sieg seiner Elf bejubeln. "Es freut mich, wieder da zu sein", atmete der ehemalige Akteur der Werder-Amateure erleichtert auf.
22.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Sven Hermann

Neubruchhausen. Erst eine halbe Stunde vor dem Anpfiff stieß Coach Lars-Peter Fehse vom FC AS Hachetal vor dem Nachbarschaftsderby der Fußball-Kreisliga beim TSV Neubruchhausen zu seiner Mannschaft. Zuvor betreute er noch seine Juniorenmannschaft. Der Stress hatte sich letztlich gelohnt. Nach einem Jahr Pause durfte Fehse bei seiner Rückkehr auf die Hachetaler Trainerbank einen 4:2 (1:0)-Sieg seiner Elf bejubeln. "Es freut mich, wieder da zu sein", atmete der ehemalige Akteur der Werder-Amateure erleichtert auf.

Erst in den finalen 22 Minuten nahm das Duell der bis dato sieglosen Teams an Fahrt auf und hatte richtigen Derbycharakter. Fünf Tore, eine Gelb-Rote sowie eine Rote Karte lautete die Bilanz der Schlussphase. Der Anpfiff der Partie erfolgte mit Verspätung. Erst kurz vor der Begegnung trudelte das Schiedsrichtergespann um den Unparteiischen Kay Sbresny (TV Stuhr) ein.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Nach Steilpass von Chris Grimberg traf Kevin Krämer zur Führung (10.). Quasi im Gegenzug köpfte Nico Timme den Ball ins Tor - allerdings wurde auf Abseits entschieden (11.). Die Gastgeber versuchten meist mit langen Bällen ihr Glück - ohne Erfolg. Erst ein Traumpass von Dennis Lange durchbrach den Hachetaler Abwehrriegel. Arne Klußmann nahm diesen auf und überwand Torhüter Dennis Fehner (68.).

Viel Hektik kam auf

Nur eine Minute durften sich die Neubruchhauser über den Ausgleich freuen. Dann schlug ein Freistoß von Krämer hinter Schlussmann Jens Lange ein. Nach einem Pass von Henrik Ahlers stolperte kurze Zeit später Ankit Kukreja das Spielgerät ins Tor (70.). Nach dem Doppelschlag binnen einer Minute schien alles klar, doch die Platzherren steckten nicht auf und kamen nochmals heran. Per Foulelfmeter verkürzte Dennis Lange (79.). Die Strafstoßentscheidung Sbresnys war allerdings diskussionswürdig. Dennis Lange und Rico Volkmann behinderten sich gegenseitig, Yano Wehrenberg stand zwischen den beiden, woraufhin Sbresny ein Foul des Hachetalers sah.

Es ging weiter hoch her. Nach einer Ecke köpfte Kukreja zur Entscheidung ein (85.). "Nach den turbulenten letzten Wochen inklusive Trainerwechsel war dieser Erfolg für uns so wichtig", erkannte der zweifache Torschütze, der später nochmals in Erscheinung treten sollte. Zum Unmut des mitgereisten Hachetaler Anhangs sah in der Schlussminute zunächst FC-Spieler Ahlers die Ampelkarte. In der Nachspielzeit wurde Kukreja von Bastian Hattesohl gelegt, der Ball kullerte anschließend an den Pfosten. Schiedsrichter Sbresny schickte mit TSV-Kapitän Manic Alms zunächst den Falschen vom Feld, revidierte dann jedoch seine Fehlentscheidung und zeigte Hattesohl Rot (90. +2). "Ich habe den Schiedsrichter über dessen Irrtum aufgeklärt", verriet Kukreja. Fehses Erleichterung über den ersten Saisonsieg war spürbar. "Das war einfach wichtig für das Selbstvertrauen", bilanzierte er. "Der letzte Siegeswillen war auf Seiten der Hachetaler mehr zu spüren", erkannte TSV-Trainer Peter Hische.

TSV Neubruchhausen: J. Lange - Emshoff (68. T. Timme), Hattesohl, Volkmann, Alms, E. Struß (80. Dannemann), Dahme, Jirgalke (85. Wisloh), N. Timme, D. Lange, Klußmann.

FC AS Hachetal: Fehner - Henneke, Eickhoff (46. Köhler), Kukreja, Knake, Barth, Ahlers, Strahmann, Krämer, Buddenbaum (75. Wehrenberg), Grimberg (65. Poda).

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