Achim Es hapert an der Einstellung

Bremen. Die Handballerinnen des TV Oyten II bleiben in fremden Hallen ein gern gesehener Gast. Im aktuellen Spiel freute sich die SG Findorff über den Besuch des Oberligisten.
13.02.2017, 00:00
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Es hapert an der Einstellung
Von Malte Bürger

Bremen. Die Handballerinnen des TV Oyten II bleiben in fremden Hallen ein gern gesehener Gast. Im aktuellen Spiel freute sich die SG Findorff über den Besuch des Oberligisten. Mit 26:17 (11:10) hatte der Tabellenvorletzte am Ende die Nase vorn. Für die Bremerinnen um Trainerin Annika Bartels ist das rettende Ufer nach dem zweiten Sieg in Folge nun wieder in Sichtweite. Derweil war es für Gäste-Coach Jens Haase zu wenig, was seine Sieben geboten hatte. Er sprach von einem „Grottenspiel“ seiner Mannschaft. „Gegen Findorff darf man nicht verlieren, und in dieser Deutlichkeit schon gar nicht.“ Die Hinrundenpartie war noch mit 29:20 an die „Vampires“ gegangen.

In der 44. Minute hatte es den Anschein, als würde die bis dahin enge Partie für den TVO doch noch ein gutes Ende nehmen. Nach einem Treffer von Anna-Lena Kruse (3) hatten die Gäste den knappen Rückstand aus der Halbzeitpause in eine Führung verwandelt – 16:15. Die Schlussviertelstunde war aus Sicht des Rangsiebten dann allerdings zum Vergessen. Oyten ließ die Gastgeberinnen ohne große Gegenwehr ziehen und traf selbst nur noch ein Mal – Jasmin Johannesmann per Siebenmter zum 17:24. Findorff gelangen deren elf, Haupttorschützin war Julia Bindhammer (9/2). Während seine Mannschaft auswärts einfach nicht an die guten Heimleistungen anknüpfen könne, habe Findorff seinen Stiefel einfach bis zum Ende heruntergespielt und letztendlich verdient gewonnen, bilanzierte ein enttäuschter Jens Haase, der bekanntlich zum Ende der laufenden Saison von seinem Amt zurücktritt. Haase: „Auf jeden Fall muss sich bei meiner Mannschaft an der Einstellung in der Fremde etwas ändern.“

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