Tischtennis-Verbandsligist TSV Holtum Es riecht nach Relegation

Holtum. Es war die große Gelegenheit, sich ein wenig Luft im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga Nord zu verschaffen. Die Damen des TSV Holtum (Geest) patzten jedoch ausgerechnet gegen das Schlusslicht SG Findorff.
05.02.2014, 00:00
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Es riecht nach Relegation
Von Malte Bürger

Es war die große Gelegenheit, sich ein wenig Luft im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga Nord zu verschaffen. Die Damen des TSV Holtum (Geest) patzten jedoch ausgerechnet gegen das Schlusslicht SG Findorff, durch das dortige 7:7 und eine vorherige 2:8-Schlappe gegen den Tabellendritten SV Bawinkel bleibt das Quartett um Heike Wahlers weiterhin auf dem Relegationsplatz hängen.

Heike Wahlers gibt sich bezüglich der Tabellenposition keinerlei Illusionen hin. „Wir hoffen jetzt, dass wir den Relegationsplatz behalten können“, erklärte die Mannschaftsführerin des TSV Holtum (Geest). „Nach oben wird da wohl nicht mehr allzu viel gehen.“ Es sind zwar aktuell nur zwei Zähler auf den ersten Nichtabstiegsrang, doch der dort positionierte FSC Stendorf hat bislang drei Partien weniger absolviert. Immerhin hält sich der Druck der hinteren Teams in Grenzen.

An diesem Doppelspieltag empfingen die Holtumerinnen zunächst den SV Bawinkel, der nicht allzu viel Zeit verlor, um als Sieger die Halle zu verlassen. Etwas mehr als 90 Minute dauerte das Aufeinandertreffen, dann war die 2:8-Niederlage des TSV perfekt. „Das war eine ganz klare Sache und geht auch so in Ordnung“, räumte Heike Wahlers ein. „In den Einzeln war einfach nicht mehr als unsere beiden Siege möglich.“ Die Klasse der Gäste zeigte sich auch beim Blick auf die nackten Zahlen: Von den insgesamt acht Pleiten setzte es sechs in drei Sätzen, zwei Mal musste dem Gegner nach vier Durchgängen gratuliert werden. Lediglich Corinna Völker und Heike Wahlers polierten das deutliche Resultat etwas auf.

Fehlende Spritzigkeit

Gegen die SG Findorff hätte es dagegen gern etwas mehr sein dürfen, schließlich hatten die Holtumerinnen das Hinspiel überlegen für sich entschieden. „Letztlich haben wir sogar das 7:7 noch gerettet“, gestand Wahlers. Hatte im vorherigen Heimspiel noch die kränkelnde Kirsten Bleckwedel gefehlt, griff sie dieses Mal zum Schläger. „Man hat ihr allerdings angemerkt, dass die Spritzigkeit ein wenig fehlte, der richtige Schuss war einfach nicht da“, sagte Heike Wahlers. So war es wenig verwunderlich, dass Bleckwedel nicht nur im Doppel, sondern auch in ihren ersten beiden Einzeln unterlegen war. Am Ende sollte sie dann aber noch einmal richtig wichtig werden.

Zuvor hatte es nach den Doppeln 1:1 gestanden, im weiteren Verlauf erarbeitete sich der TSV durch Erfolge von Heike Wahlers, Corinna Völker und Mareike Puvogel eine 4:2-Führung. Doch dann drehten die Bremerinnen auf und schlugen ihrerseits mit drei Siegen zurück. Vor allem die Nummer drei der SG, Inken Gluza, bereitete Holtum einige Schwierigkeiten. „Sie spielt neuerdings mit Noppen auf der Rückhand, was ihrem Spiel sehr entgegenkommt und sie wesentlich stärker gemacht hat“, sagte Heike Wahlers, die im letzten Einzeldurchgang ebenfalls ihre Mühe mit der Findorfferin hatte. Mit 12:10 behielt sie im fünften Satz allerdings die Oberhand.

Es war ein Punktgewinn, der die Gäste im Spiel hielt, denn das bisherige Schlusslicht aus der Hansestadt führte plötzlich mit 7:6. So war es Kirsten Bleckwedel, die im letzten Duell des Tages durch einen Viersatzerfolg über Jessica Döhl immerhin noch das Unentschieden herbeiführte. „Letztlich können wir damit ganz gut leben“, meinte Heike Wahlers.

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