ATSV Scharmbecktotel Es tut sich was in Scharmbeckstotel

Der Fußball-Bezirksligist geht mit einer veränderten Mannschaft in die Saison 2018/19. Die Neuzugänge sind allesamt noch jung.
12.07.2018, 17:44
Lesedauer: 2 Min
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Es tut sich was in Scharmbeckstotel
Von Tobias Dohr

Scharmbeckstotel. Der Fußball-Bezirksligist ATSV Scharmbeckstotel hat in der vergangenen Fußballsaison eine der verrücktesten Geschichten im hiesigen Amateursport geschrieben. Hoffnungslos abgeschlagen rettete sich das Team von Trainer Philipp Meinke mit einer unglaublich starken Rückrunde in letzter Sekunde doch noch ans rettende Ufer in der Bezirksliga Lüneburg 3.

Damit es in der kommenden Spielzeit 2018/19 nicht wieder so eine Zittersaison wird, haben Meinke und der neue ATSV-Teammanager Dieter Schindler ganze Arbeit geleistet. Nicht nur, dass das Duo den kompletten Kader zusammenhalten konnte. Darüber hinaus gelang es dem ATSV, gleich neun Neuzugänge von Scharmbeckstotel zu überzeugen. Bei vier von ihnen stehen noch letzte Formalitäten mit den abgebenden Klubs aus, die anderen fünf wurden von Schindler aber nun ganz offiziell vorgestellt.

Vom in die Kreisliga abgestiegenen TSV Wallhöfen sicherten sich die Gelb-Schwarzen die Dienste von Nils Bonkowski und Constantin Schäfer. Bonkowski spielte in Wallhöfen oft auf der Sechserposition, Schäfer wiederum ist ein waschechter Innenverteidiger. Beide Akteure aus dem Jahrgang 1998 spielten zuvor gemeinsam bei den A-Junioren des ASV Ihlpohl. Direkt von den A-Junioren kommen Robin Hilker (JFV Bremen), Tim Hensel (SV Aschwarden) und Rene Meyer (VSK Osterholz-Scharmbeck).

Robin Hilker, der von der SG Aumund-Vegesack geholte Stürmer, stellte seine Torjägerqualitäten bereits beim 3:3 im Test gegen den 1. FC Osterholz-Scharmbeck unter Beweis. Tim Hensel war zuletzt für die U 19 des SV Aschwarden in der Landesliga aktiv und wird von ATSV-Coach Philipp Meinke als zentraler Mittelfeldspieler eingeplant. Eine ähnliche Position kann auch der junge Rene Meyer übernehmen, der aus der U 18 des VSK kommt und sogar noch ein Jahr A-Jugend spielen könnte.

„Wir haben bei unserer Planung großes Augenmerk auf die Defensive gelegt“, sagt Dieter Schindler mit Blick auf die Neuzugänge, die allesamt noch sehr jung sind. „Jeder Einzelne ist eine Verstärkung und passt sehr gut in die Mannschaft“, ist Schindler überzeugt. Da auch Routinier Johann Boger ein weiteres Jahr dran hängt und Kilian Dziobeck, der beruflich in Hamburg weilt, für die Spiele am Wochenende anreisen wird, hat Meinke derzeit einen üppigen 29er-Kader, mit dem er bis auf Weiteres planen kann. Lediglich Pascal Blaak will eine schöpferische Pause einlegen und sich vorerst auf seinen Trainerposten bei den Damen des ATSV Scharmbeckstotel konzentrieren.

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