Landesliga-Kegler schließen ersten Spieltag auf Platz sechs ab / Stephan Friese mit 901 Holz ESV Sebaldsbrück mit Startproblemen

Bremen. Zur Saisoneröffnung trafen sich die Landesliga-Sportkegler in Bremerhaven. Künftig werden sie im turnusmäßigen Wechsel auf diesen und den Bahnen Osterholz-Scharmbeck und Bremen ihre Punktspiele in Turnierform austragen.
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Von Wolfgang Merdes

Zur Saisoneröffnung trafen sich die Landesliga-Sportkegler in Bremerhaven. Künftig werden sie im turnusmäßigen Wechsel auf diesen und den Bahnen Osterholz-Scharmbeck und Bremen ihre Punktspiele in Turnierform austragen. Die Staffel hat sich um zwei auf acht teilnehmende Mannschaften vergrößert. Mit LTS II Bremerhaven, KSK Leuchtenburg, AuV Scharmbeckstotel und dem Oberligameister Bremens, dem ESV Sebaldsbrück sind vier neue Teams in die höchste Spielklasse des Landes aufgestiegen.

Während die SG GSC / Frei Weg 09 Bremerhaven auf ihren Heimbahnen ihre gesamte Routine ausspielte, und nach einem überlegenen Sieg die Tabelle anführt, setzte sich der KSK Weser-Walle mit einer sehr guten Mannschaftsleistung auf Tabellenplatz zwei und ist damit vorerst beste Bremer Mannschaft. Der TSV Grolland I als Fünfter und der ESV als Sechster hatten doch sichtlich Probleme, auch nur annähernd an die Leistungen der führenden Mannschaften heranzukommen

Das neu formierte Team aus Sebaldsbrück setzte mit Stephan Friese zu Beginn einen erfahrenen Spieler ein, der schon so manche „Landesligaschlacht“ geschlagen hatte und auch die nötige Routine mitbrachte, um mit den Besten der Liga mitzuhalten. Er brachte mit 901 Holz eine starke Leistung auf die Bahn und verließ von den acht Anstartern als Bester das „Geläuf“.

„Aller Anfang ist schwer“ muss sich dann Jan-Erik Dreyer gesagt haben, als er mit 869 Holz die Bahn verließ und der ESV den „Platz an der Sonne“ verlassen musste. Für den dritten Starter, Niclas Himmel, kam es noch schlimmer, denn er kegelte nur 857 Holz und lag unter seinem eigentlichen Niveau. „Ich war am Anfang schon nervös, denn es ist mein erstes Landesligaspiel gewesen und ich wollte nicht enttäuschen“, gestand Himmel.

Ralf Michael als Vierter gestartet, versuchte zumindest gegen die nachfolgenden Teams wieder Boden gut zu machen, um den inzwischen erreichten fünften Platz zu sichern. Dies gelang ihm mit seinen 891 Holz hervorragend, denn gegenüber der dann folgenden Mannschaft des TSV Grolland betrug der Abstand nach seinem Auftritt 23 Holz.

Ob dies reichen würde? Erich Parusel, gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe, musste als Schlussstarter alle Kräfte mobilisieren, um die Attacken des Grollanders Jörg Bruns abzuwehren. Fünf Wurf vor dem Ende war es dann passiert – Bruns zog an Parusel vorbei und schloss das Spiel mit drei Holz Vorsprung vor dem ESV ab. „Ich hatte auf den beiden letzten Bahnen zu viele Fehlhölzer“, bekannte Parusel.

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