Co-Trainer übernimmt Fußball-Bremen-Ligisten

Eta wird im Sommer neuer Trainer des TuS Schwachhausen

Zum Ende des vergangenen Jahres hatte Thomas Laesch seinen Abschied in diesem Sommer bekannt gegeben. Bereits jetzt steht fest, wer den Fußballtrainer des TuS Schwachhausen ersetzen wird: Benjamin Eta, derzeit Co-Trainer unter seinem Vorgänger.
20.01.2016, 00:00
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Von Stefan Freye
Eta wird im Sommer neuer Trainer des TuS Schwachhausen

Assistent Benjamin Eta tritt im Sommer die Nachfolge von TuS-Coach Thomas Laesch an.

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Zum Ende des vergangenen Jahres hatte Thomas Laesch seinen Abschied in diesem Sommer bekannt gegeben. Bereits jetzt steht fest, wer den langjährigen Fußballtrainer des TuS Schwachhausen ersetzen wird: Es ist Benjamin Eta, derzeit Co-Trainer unter seinem Vorgänger.

„Die Entscheidungsfindung war einfach“, sagt Christof Frankowski. Der Abteilungsleiter hatte bereits früh von den Gedankenspielen des aktuellen Trainers erfahren. Er weiß seit dem vergangenen Mai, dass Thomas Laesch das Kapitel nach elf Jahren auf der Bank des TuS Schwachhausen beenden möchte („Ich habe alles erreicht“). Frankowski lachend: „Ich musste nach so langer Zeit wieder einen neuen Trainer suchen und wusste gar nicht, wie das geht.“

Tatsächlich aber hatte der Abteilungsleiter sofort eine Idee. Schließlich signalisierte Christof Frankowski dem aktuellen Assistenten mehr als einmal, dass er erster Ansprechpartner sei bei einem Trainerwechsel: „Er weiß, wie der TuS Schwachhausen tickt, ist zielstrebig und ehrgeizig.“ Zudem hätte Benjamin Eta als Trainer des Frauen-Teams seine Qualitäten bewiesen, indem er die Elf in die Spitzengruppe der Verbandsliga geführt habe.

Obwohl sich rund ein Dutzend Trainer auf den Job bewarb (Frankowski: „Das hat die Arbeit des Vereins bestätigt“), war die Nachfolge also ziemlich schnell geregelt. „Wir haben im Dezember konkret gesprochen“, sagt Benjamin Eta, der nicht lange überlegen musste. Schließlich gibt ihm der Posten beim Bremen-Ligisten die Gelegenheit zum „nächsten Stepp“ – ohne die Arbeit bei den TuS-Frauen aufzugeben. „Dort wird mein Assistent Michael Gätjen jetzt allerdings mehr Aufgaben übernehmen“, sagt Eta.

Eta will einen anderen Stil prägen

Im weiblichen Team wird sich also ein bisschen etwas ändern. Bei den Männern dagegen eine ganze Menge. „Ich habe eine andere Vorstellung vom Fußball“, sagt der zukünftige Trainer. Wenn Benjamin Eta im Sommer den Posten von Thomas Laesch übernimmt, dann soll diese personelle Veränderung auch in der Arbeit mit der Mannschaft Ausdruck finden. Es geht um Trainingsinhalte. – „Da wird sich ganz viel ändern“, so Eta – und auch um den Stil des TuS Schwachhausen.

„Wir wollen noch schöneren Fußball spielen“, betont Eta. Ihm sei es egal, ob seine Mannschaft am Ende den vierten oder den fünften Platz belege. Er setzt vor allem auf einen attraktiven Auftritt. Dabei soll der Gegner allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen. Der neue Trainer strebt nämlich den offenen Schlagabtausch an, auch gegen die Spitzenteams der Bremen-Liga. Zudem geht es ihm um die richtigen Mittel. Gerade ein Sieg gelang dem Tabellenfünften in den Duellen mit Mannschaften aus dem unteren Drittel; der TuS tut sich derzeit schwer, wenn er das Spiel machen muss.

"Alles ein bisschen auf null stellen"

„Ich möchte gegen jeden Gegner eine Antwort haben“, sagt Benjamin Eta. Als Kritik an der Arbeit des Cheftrainers will er diesen Ausblick allerdings nicht verstanden wissen: „Thomas Laesch hat auf jeden Fall gute Arbeit geleistet, doch nun haben wir einfach die Gelegenheit, alles ein bisschen auf null zu stellen.“ Konsequenterweise will der 35-Jährige auch einige Änderungen im Kader vornehmen, Benjamin Eta nennt es einen „kleinen Umbruch“. Er möchte zukünftig nämlich mit noch jüngerem Personal antreten und hat bereits erste Gespräche in diese Richtung geführt. Am Ende könnte der TuS Schwachhausen deshalb zwischen „acht bis zehn Abgänge“ verzeichnen.

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