Olympia Fach-Ski-nesisch: Wertung im Eiskunstlauf

Vancouver. Nach dem Preisrichterskandal bei den Olympischen Winterspielen 2002 von Salt Lake City hat die Internationale Eislauf-Union ihr Wertungssystem reformiert. Die Traumnote 6,0 mit der Untergliederung in A- und B-Note ist Geschichte.
14.02.2010, 15:00
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Vancouver. Nach dem Preisrichterskandal bei den Olympischen Winterspielen 2002 von Salt Lake City hat die Internationale Eislauf-Union ihr Wertungssystem reformiert. Die Traumnote 6,0 mit der Untergliederung in A- und B-Note ist Geschichte.

Mit Punktzahlen wie beim Skispringen gehen die Eiskunstläufer seit sechs Jahren auf Weltrekordjagd. Die Juroren benoten wie im Turnen die einzelnen Elemente und ihre Ausführung.

So ist ein dreifacher Axel 8,2 Punkte wert, je nach Ausführung werden bis zu drei Punkte addiert oder abgezogen. Im Anschluss gibt es noch einmal Punkte für die Interpretation der Vorführung und für den künstlerischen Ausdruck.

Neu ist auch, dass das auf neun Juroren ausgeweitete Preisgericht anonym wertet. Der Computer wählt zum Schluss per Zufallsprinzip 7 der 9 Wertungen aus, von denen jeweils die beste und schlechteste herausfallen. Die Sportart ist durch das neue System messbarer geworden, für den Zuschauer aber schwerer nachzuvollziehen. (dpa)

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