Oberliga Nordsee: SG Achim/Baden festigt durch 32:22 in Wilhelmshaven ersten Tabellenplatz Faciejew lobt taktisch clevere Spielweise

Achim. "Wir haben endlich wieder einmal ein gutes Spiel abgeliefert", zeigte sich Irek Faciejew zufrieden, nachdem er mit den Handballern der SG Achim/Baden die Spitzenposition in der Oberliga Nordsee durch einen ungefährdeten 32:22 (17:10)-Sieg bei der HSG Wilhelmshaven gefestigt hatte. Nach 16 Spielen beträgt der Vorsprung des Titelaspiranten auf Verfolger TSV Bremervörde weiterhin drei Punkte. Einen Minuszähler mehr als das Team von TSV-Trainer Sascha Rajkovic weisen der TV Cloppenburg und der TV Neerstedt als Dritter und Vierter der Tabelle auf.
07.02.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Achim. "Wir haben endlich wieder einmal ein gutes Spiel abgeliefert", zeigte sich Irek Faciejew zufrieden, nachdem er mit den Handballern der SG Achim/Baden die Spitzenposition in der Oberliga Nordsee durch einen ungefährdeten 32:22 (17:10)-Sieg bei der HSG Wilhelmshaven gefestigt hatte. Nach 16 Spielen beträgt der Vorsprung des Titelaspiranten auf Verfolger TSV Bremervörde weiterhin drei Punkte. Einen Minuszähler mehr als das Team von TSV-Trainer Sascha Rajkovic weisen der TV Cloppenburg und der TV Neerstedt als Dritter und Vierter der Tabelle auf.

"Meine Mannschaft hat taktisch clever gespielt", stellte Achims Trainer nach der gewonnenen Auswärtspartie beim Klub vom Jadebusen fest. "Da in Wilhelmshaven keine Backe erlaubt ist, haben beide Teams wenig Tore aus dem Rückraum erzielt", berichtete Faciejew. Achims Trainer, der ein Handballspiel ohne Haftmittel ohnehin gerne als eine andere Sportart beschreibt, hatte seine Spieler ausdrücklich vor überhasteten Abschlüssen aus der Fernwurfzone gewarnt.

In Abwesenheit des letztmalig gesperrten Malvin Patzack und von Kapitän Cord Katz (Urlaub) avancierte Patrick Denker nach auskurierter Grippe mit 8/4 Toren zum besten Werfer der Spielgemeinschaft. "Paddy hat gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist", lobte Faciejew seinen Linkshänder. Da sich mit Torben Schierenbeck ein Spieler aus der Linkshänder-Fraktion des Tabellenführers nach einer im Training erlittenen Verletzung am Sprunggelenk nur für den Notfall auf der Bank gesetzt hatte, sah sich Achims Trainer auf der rechten Angriffsseite zum Improvisieren gezwungen. So erzielte mit Florian Block-Osmers der etatmäßige Mittelmann der SG sogar zwei seiner vier Tore von der rechten Seite. "Ich wollte in der Deckung nicht auf Flo verzichten", erklärte Faciejew seine ungewöhnliche Maßnahme.

Starke Defensive

Gestützt auf seine starke Defensive sorgte die SG Achim/Baden in der Sporthalle des Wilhelmhavener Stadtteils Heppens bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Über 9:6 lagen die Gäste um ihren sechs Mal erfolgreichen Linksaußen Roman Döhling beim 12:7 nach rund 20 Minuten mit fünf Treffern Distanz in Front. Im zweiten Durchgang betrug der Vorsprung des ehemaligen Zweitliga-Klubs zwischenzeitlich zwölf Tore. "Die Niederlage in Neerstedt vor zwei Wochen hat sich für das Team offensichtlich als der richtige Weckruf erwiesen", hofft Irek Faciejew.

Die nächste Bewährungsprobe auf dem Weg in die dritte Liga folgt für den Tabellenführer in zwei Wochen erneut auswärts beim TV Bissendorf-Holte. "Dort haben bisher nur der TSV Bremervörde und TV Neerstedt gewinnen können", gibt Achims Trainer zu bedenken.

Personell kann Faciejew beim Rangsechsten im Osnabrücker Land voraussichtlich wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Sowohl Malvin Patzack als auch Cord Katz werden bis dahin n den Kader zurückkehren.

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