Team von Trainer Marc Willenberg zieht bereits zum dritten Mal in Folge im Aschwardener Endspiel den Kürzeren FC Hansa und das verflixte Finale

Aschwarden. Für Fußball-Kreisligist FC Hansa Schwanewede nimmt das Ganze fast schon traumatische Züge an: Die 6:7-Niederlage nach Elfmeterschießen im Finale der Sportwoche des SV Aschwarden gegen den TSV Meyenburg bedeutete bereits die dritte Endspielniederlage der Schwaneweder in Aschwarden in Folge. Bereits 2010 hatte Schwanewede im Elfmeterschießen das Nachsehen.
10.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Aschwarden. Für Fußball-Kreisligist FC Hansa Schwanewede nimmt das Ganze fast schon traumatische Züge an: Die 6:7-Niederlage nach Elfmeterschießen im Finale der Sportwoche des SV Aschwarden gegen den TSV Meyenburg bedeutete bereits die dritte Endspielniederlage der Schwaneweder in Aschwarden in Folge. Bereits 2010 hatte Schwanewede im Elfmeterschießen das Nachsehen.

Der zuletzt zweimal erfolgreiche 1. FC Neuenkirchen musste sich bei der dritten Auflage des Günther-Mehrtens-Gedächtnispokals erstmals mit dem Spiel um Platz drei begnügen. Dieses gewannen die Neuenkirchener nach Elfmeterschießen mit 4:3 gegen den FC Hagen/Uthlede II. Im Finale war der FC Hansa zunächst das bessere Team. Nach dem verdienten Führungstreffer von Sebastian Rolfs versäumten es die Schützlinge von Trainer Marc Willenberg, ein zweites Tor nachzulegen.

Außenseiter hat nie aufgesteckt

In der Folgezeit kam der Außenseiter aus der 1. Kreisklasse immer besser ins Spiel. "Meyenburg hat nie aufgesteckt und die zweite Halbzeit sehr ausgeglichen gestaltet", sagte der Vorsitzende des SV Aschwarden, Uwe Hotes. Eduard Oks und Sören Plewinski drehten die Partie mit ihren Toren kurz nach der Pause. Tobias Okuniek beförderte den Favoriten per verwandeltem Foulelfmeter ins Elfmeterschießen. Die ersten vier Schützen beider Teams verwandelten hier ihre Strafstöße jeweils sicher. Dann schoss Schwanewedes Adrian Kerkhoff daneben. Sebastian Zientek behielt die Nerven und bescherte dem Kreisliga-Absteiger den Turniersieg.

Die meisten der 250 Zuschauer am Finaltag sahen auch bereits die Partie um Rang drei. Beide Treffer zum 1:1 nach 60 Minuten fielen in Halbzeit zwei. Kevin Maibach egalisierte sieben Minuten vor Schluss den von Stefan Jung erzielen Vorsprung für den FC Hagen/Uthlede II. Das neue Trainertrio der Neuenkirchener mit Michael Golla, Burghardt Hohn sowie Uwe Böhm verzichtete zunächst auf seine Leistungsträger Felix Hoppe und Marcel Meyer. Wohl auch deshalb gab in der Anfangsphase der Begegnung der FC Hagen/Uthlede II den Ton an. Erst mit der Einwechslung von Hoppe und Bähr hielt Neuenkirchen besser mit. Im Elfmeterschießen versagten mit Stefan Jung, Adrian Mück und John Zettler gleich drei Uthledern die Nerven. Philip Barnat machte schließlich den Triumph für den Vorjahressieger zum 4:3 perfekt. Uwe Hotes zog ein sehr positives Fazit für die Veranstaltung: "Wir haben viele Tore und gute Spiele gesehen. Wir konnten insgesamt etwa 1300 Zuschauer begrüßen."

Die Gastgeber verschossen bereits in der ersten Halbzeit der ersten Vorrundenpartie gegen den FC Hagen/Uthlede II beinahe all ihr Pulver. "Die erste Hälfte gegen Hagen war das Beste, was wir hier abgeliefert haben. Danach wurde es immer schlechter", resümierte Uwe Hotes. Hauke Arfmann sorgte im Match gegen die Landesliga-Reserve für die einzige Führung der Aschwardener. "Nach der Pause hat Hagen aber einen Gang hochgeschaltet und noch verdient mit 2:1 gewonnen", räumte Uwe Hotes ein.

Zu den positiven Überraschungen bei der Sportwoche zählte die TSV Farge-Rekum. Der Aufsteiger in die Bremer Kreisliga C bezwang den späteren Finalisten FC Hansa Schwanewede im ersten Match unerwartet mit 4:3. "Schwanewede hatte den Gegner offenbar unterschätzt. Farge hat aber auch in den anderen beiden Spielen gute Leistungen abgeliefert", sagte Uwe Hotes. Beim 2:2 gegen den SV Grün-Weiß Beckedorf standen die Farger nach einer 2:0-Führung kurz vor einem weiteren Erfolg. Mit einem Sieg wären sie auf sechs Zähler in der zweiten Gruppe gekommen. Dann hätte sich Neuenkirchen aber im Match gegen den FC Hansa Schwanewede im abschließenden Gruppenspiel vermutlich nicht so hängen lassen. Durch den deutlichen 5:1-Erfolg zog Schwanewede noch dank des besseren Torverhältnisses vorbei.

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