0:2-Heimschlappe gegen TuS Zeven

FC Worpswede das neue Schlusslicht

Worpswede. Vier Punkte aus acht Spielen bei 5:15 Toren – kein Wunder, dass beim FC Worpswede, dem neuen Tabellenletzten der Fußball-Bezirksliga 3, die Köpfe nach unten gingen. Nicht erst nach dem gestrigen 0:2 (0:0) auf eigenem Platz gegen das bisherige Schlusslicht TuS Zeven.
09.10.2017, 00:00
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Von Thomas Müller

Worpswede. Vier Punkte aus acht Spielen bei 5:15 Toren – kein Wunder, dass beim FC Worpswede, dem neuen Tabellenletzten der Fußball-Bezirksliga 3, die Köpfe nach unten gingen. Nicht erst nach dem gestrigen 0:2 (0:0) auf eigenem Platz gegen das bisherige Schlusslicht TuS Zeven. Schon nach dem ersten Gegentor (66.) nach einem argen Patzer von Torwart Sven Vorburg schien der Worpsweder Wille, wenigstens noch ein Unentschieden über die Zeit zu retten, gebrochen zu sein. Dabei war der Aussetzer des Keepers, der einen Freistoß unter der linken Achsel durchrutschen ließ, symptomatisch für die ganze Mannschaft, der einfach nichts gelingen wollte.

„Natürlich geht das 0:1 auf meine Kappe – falsche Technik“, gestand Vorburg hinterher, und er selbst sei ja mit sich höchst unzufrieden. Aber da hätten auch noch andere Dinge eine Rolle gespielt. Nur wolle er darüber öffentlich nicht reden. Auch FCW-Trainer Gregor Schoepe räumte ein, dass seine Mannschaft derzeit von hoher Unsicherheit geprägt sei und gute Leistungen im Training auf dem Platz eben nicht abrufen könne. Es sei eben reine Kopfsache, wenn im Spiel Fehlpässe und Ballverluste überdurchschnittlich oft passierten.

Dass die anhaltende Durststrecke etwas mit seiner kürzlichen Urlaubs-Abwesenheit zu tun hat und dass es danach eine Mannschaftsbesprechung gab, in der es auch um die Rolle des Trainer gegangen sein soll, wollte Schoepe indes nicht gelten lassen. Er habe ja auch ein paar gute Aktionen im Spiel gegen Zeven gesehen – nur eben nicht den entscheidenden letzten Pass.

In einer Partie auf sehr schwachem Niveau waren die Zevener das etwas zielstrebiger agierende Team, das die Gastgeber durchaus unter Druck setzte. „Wir kriegen die langen Bälle nicht weg“, rief Worpswedes Innenverteidiger Brian Manske über den Platz. Die Gastgeber starteten viel zu wenig Entlastungsangriffe, waren deshalb kaum gefährlich. Nur einmal musste TuS-Keeper Malo Ehlen in höchster Not auf der Linie per Fußabwehr klären. Auf der anderen Seite ließ Zeven allein in der ersten 45 Minuten zwei Riesenmöglichkeiten aus. Doch gleich zweimal zielte Fynn Graß in aussichtsreicher Position weit vorbei.

Nach der Pause stand Worpswede zunächst etwas kompakter und verzeichnete sogar so etwas wie eine Halbchance. Dank gutem Umschaltspiel konnte Felix Ambrosi Lars Rieken gut in Szene setzen, doch Torwart Ehlen ließ sich nicht überrumpeln (61.). Fünf Minuten später die Vorentscheidung, als Jan-Niklas Leschniok den schon erwähnten Freistoß verwandelte. Und nochmals zehn Minuten später hatte Worpswede Glück, dass Schiedsrichter Tom Stadtlander (Achim) ein Foul von Elias Schupp nicht im Strafraum verortete. Der folgende Freistoß verfehlte sein Ziel.

Worpswedes nachlässige Abwehrarbeit erleichterte Zeven das 0:2 (89.), als Kai-Peter Wennholz aus dem linken Halbfeld ohne großen Widerstand einnetzen konnte.

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