Landesliga Frauen: Grüppenbühren verschenkt zwei Punkte, während Neerstedt einen Kantersieg feiert

Fehlende Übersicht

Mühlen/Neerstedt. Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben es verpasst, sich weiter von der Abstiegszone in der Landesliga Weser-Ems zu entfernen. Dabei war die Möglichkeit dazu in der Auswärtspartie bei GW Mühlen durchaus gegeben.
15.02.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens und Gunnar Schäfer

Mühlen/Neerstedt. Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben es verpasst, sich weiter von der Abstiegszone in der Landesliga Weser-Ems zu entfernen. Dabei war die Möglichkeit dazu in der Auswärtspartie bei GW Mühlen durchaus gegeben. Der TV Neerstedt hingegen wies ASC GW Itterbeck deutlich in die Schranken und festigte Rang vier.

GW Mühlen - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 26:22 (12:15): Die Enttäuschung nach dem Abpfiff war deutlich zu erkennen. Die HSG war von Trainer Harald Logemann gut vorbereitet worden, was sich auf dem Spielfeld klar zeigte. Mareike Hermann brachte die Gäste erstmals mit dem 4:3 (7.) in Front. In der Folgezeit erhöhten Wiebke Möller auf 8:5, Jana Folkerts zum 11:7 und Lorena Krause auf 15:10 (25.). Zwei unnötige Ballverluste ließen Mühlen allerdings noch vor der Pause verkürzen. Wiebke Möller war es dann gleich nach dem Wechsel, die das 16:12 erzielte. Im Anschluss ließ Grüppenbühren jedoch zwei Großchancen liegen – Mühlen kam somit wieder auf 15:16 heran. Auch die 18:15-Führung durch Sonja Gode (40.) brachte der HSG die Sicherheit nicht zurück. Im Gegenteil, die Festigkeit in der Abwehr ging verloren, und im Angriff häuften sich die Ballverluste. So blieb die Logemann-Sieben elf Minuten ohne Torerfolg und geriet mit 18:21 in Rückstand. Möller verkürzte zwar noch einmal auf 19:21, doch beim 19:23 war die Partie entschieden. „Wir haben nicht die Übersicht behalten und zu viele einfache Fehler gemacht“, haderte Harald Logemann.

TV Neerstedt - ASC GW Itterbeck 31:20 (17:9): Wieder fehlten dem TV Neerstedt Schlüsselspielerinnen, doch daran hat sich die Mannschaft anscheinend mittlerweile gewöhnt. Denn das Team von Coach Maik Haverkamp deklassierte den Gegner geradezu. Vor allem Zugang Sharleen Siemers explodierte regelrecht bei den Grün-Weißen. Die Rückraumspielerin trug gleich elf Treffer zum doppelten Punktgewinn bei. Neerstedt übernahm gegen die mit vollem Kader angereisten Gäste von Anfang an das Kommando. Itterbeck führte lediglich mit 1:0 (1.). Danach bestimmte nur noch der TVN das Geschehen. Über 6:2 (8.) und 9:4 (15.) – beide Male Siemers – lagen die Gastgeberinnen durch einen Treffer von Rieke Lehm-kuhl schon deutlich mit 15:8 (26.) in Front. Auch weil Rieke von Seegern im TVN-Kasten ein starkes Spiel machte. Zur Halbzeit hatte Siemers schon sieben ihrer elf Treffer erzielt, und auch in Halbzeit zwei gab Neer-stedt weiter Gas. Nach dem zwischenzeitlichen 25:12 (42.) durch Nadine Menkens schaltete Neerstedt jedoch einen Gang zurück. Zudem gab Haverkamp allen Akteurinnen nun ihre Einsatzzeiten. Itterbeck nutzte diese Umstellungen und gestaltete das Spiel etwas offener. Trotzdem geriet der Kantersieg und damit die Revanche der Neerstedterinnen für die erlittene Hinspielniederlage nicht in Gefahr. „Trotz der Personallage haben wir einen eindrucksvollen Sieg eingefahren“, zeigte sich Coach Maik Haverkamp mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden.

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