Oberliga-Reserve der SVGO verliert in Horneburg mit 23:30 Feldermann: Kämpfen jetzt um das blanke Überleben

Grambke (elo). Es war für Uwe Feldermann, den Trainer des SV Grambke-Oslebshausen II in der Handball-Landesliga der Männer, einfach nur ein rabenschwarzer Tag: Die Kofferraumklappe an seinem Auto streikte, sein Team war personell stark dezimiert und führte auch noch die Siebenmeterschwäche weiter fort. Da passte die 23:30 (9:13)-Niederlage beim Tabellennachbarn VfL Horneburg freilich ins Bild.
24.01.2011, 05:00
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Von Olaf Kowalzik

Grambke (elo). Es war für Uwe Feldermann, den Trainer des SV Grambke-Oslebshausen II in der Handball-Landesliga der Männer, einfach nur ein rabenschwarzer Tag: Die Kofferraumklappe an seinem Auto streikte, sein Team war personell stark dezimiert und führte auch noch die Siebenmeterschwäche weiter fort. Da passte die 23:30 (9:13)-Niederlage beim Tabellennachbarn VfL Horneburg freilich ins Bild.

"Ab jetzt kämpfen wir um das blanke Überleben", freute den Coach der Gelb-Blauen auch das Tabellenbild überhaupt nicht. Die unter dem Zehntplatzierten rangierenden Reserven aus Bremervörde und Beckdorf greifen im Abstiegskampf mittlerweile auf die ersten Spieler aus ihren Spitzenkadern zurück, während das Feldermann-Team zurzeit die eigene Erste unterstützt.

Außerdem stehen den Gelb-Blauen mit zwei Auswärtsspielen und nur einem Heimauftritt gegen den Zweiten TSV Altenwalde weitere harte Wochen bevor. "Da müssen wir jetzt irgendwie durch", betont der SVGO-Coach.

Losgegangen war das Pech der Gäste schon im Vorfeld: Jörg Rutenberg und Florian Große-Lindemann hatten sich im Vorfeld jeweils Bänderrisse im Fuß zugezogen, außerdem musste Sebastian Dunker mit Schulterbeschwerden passen.

Als dann auch noch Justus Sparr im Rückraum nach nur 14 Einsatzminuten mit einer Handverletzung ausfiel, als er sein Team nach dem 2:6 mit drei Toren auf 6:10 herangeworfen hatte, da war es um die Gäste geschehen. "Meine Routiniers waren einfach nicht voll da, es wurde zu viel auf eigene Faust gemacht", bemängelte Uwe Feldermann. Philip Brandes, der angeschlagene Torsten Humann, Bastian Kroog und Arne Hellmann warfen die Gelb-Blauen nach dem 13:19 zwar noch einmal auf 17:19 an die Niedersachsen heran, doch auch das entpuppte sich nur als Strohfeuer. Beim 17:22 war die Messe für den SVGO II endgültig gelesen.

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