Drei Bremer Cheerleadergruppen und die Partnerstunts qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft

Firestorm rockt den Norden

Bremen. Das frühe Aufstehen und die Strapazen eines langen Wettkampftages hatten sich für die Cheerleader der Bremen Firebirds gelohnt. Bei den Nordmeisterschaften in Hamburg verzeichneten die insgesamt sieben Teams eine klasse Bilanz.
07.05.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner
Firestorm rockt den Norden

Der Bremer „Firestorm“ gab bei den Seniorenteams ganz klar den Ton an und holte sich unangefochten Platz eins.

Werner Gieseke, frei

Das frühe Aufstehen und die Strapazen eines langen Wettkampftages hatten sich für die Cheerleader der Bremen Firebirds gelohnt. Bei den Nordmeisterschaften in Hamburg verzeichneten die insgesamt sieben Teams eine klasse Bilanz. Drei erste, ein zweiter, ein dritter und zwei vierte Plätze sprangen für die Bremer heraus. Nach dem neuen Qualifikationsmodus haben sich damit drei der Teams und die Partnerstunter für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Unter dem Motto „ der Norden rockt“ schickten die Verbände Nord, Niedersachsen und Hamburg ihre Teams in diese Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, die Ende Mai in Stuttgart stattfindet.

Die Bremer hatten einiges auf die Beine gestellt, und so machten sich zwei Busse mit Cheerleadern, Trainern und Betreuern auf den Weg. In den vier Teams, zwei Stuntgroups und einem Partnerstunt-Team hatten die Firebirds so viele Rookies wie noch nie zuvor, umso bemerkenswerter war dann die tolle Ausbeute.

Den Auftakt machten die Stuntgroups, fast alles Rookies aus dem Seniorteam, die sich bei ihrer ersten Meisterschaft super präsentierten. „Thunderstorm“, die Coed-Stuntgroup konnte es sogar bis auf Platz 14 aller startenden Teams aus Deutschland schaffen und verpasste die Qualifikation nur um sechs Punkte. In diesem Ranking belegen die Partnerstunter Yasmin Selow und Kai-Uwe Elsner nun den dritten Platz, den sie ihrer fehlerfreien Leistung und Rang zwei bei der Nordmeisterschaft zu verdanken haben.

Die Auftritte der Firebirds Teams eröffneten die Pee Wees in der jüngsten Alterskategorie. Die Nervosität der XS-Minis bei ihrer ersten großen Meisterschaft war groß und begünstigte auch kleine Fehler in einem sehenswerten Programm. Die Begeisterung der 150 mitgereisten Fans war dennoch nicht zu überhören und sollte sich im Laufe des Wettbewerbes noch steigern.

Es folgte das U14-Coed-Team „Firestorm XS“, das aus drei Jungen und elf Mädchen besteht und das mit nur einer Trainingseinheit pro Woche und zusätzlichen Ausfällen durch Krankheit und Konfirmandenfahrten die schlechteste Vorbereitung aller Bremer Teams absolvierte. Beim Abschlusstraining ging noch so vieles daneben, dass ein letzter Durchgang vor dem Seniorteam absolviert wurde, von dem sich die Trainer den nötigen Druck erhofften – und die Rechnung ging auf. Nach einem Programm mit schönen Stunts und tollen Bodenturnelementen setzten sich die Xsler auf Platz zwei im deutschen Ranking. Erklärtes Ziel für die Deutsche Meisterschaft ist es jetzt, den derzeitigen Spitzenreiter aus Berlin zu verdrängen.

Das U 17 Coed-Team war ebenfalls mit drei Jungen am Start und trat noch in der gleichen Formation an , die im vergangenen Jahr überraschend den Vize-Europameistertitel geholt hatte. Die hielt dem Erwartungsdruck stand und ihr Leistungsviveau hoch. Die Bremer absolvierten ihr Programm ohne Fehler bei den Stunts und Pyramiden und überraschten mit tollen Aufgängen. Lediglich bei der Synchronität und einem Bodenturnelement hätten sich die Trainer mehr Perfektion gewünscht.

Am Ende der Veranstaltung war es dann die Seniorgruppe „Firestorm“, die die Halle zum Toben brachte. Ein, zwei Fehler hatten dem runden Bild ein wenig geschadet, aber dennoch holten sie mit einem tollen Prgramm den ersten Platz und begeisterten unter anderem mit spektakulären Pyramiden, Kombinationen und tollen Aufgängen ebenso wie mit ihren Bodenturnelementen und den Extras. Mit viel Selbstbewußtsein setzten die Seniors damit ein Zeichen im Kampf um die Krone in Deutschland. Im Ranking aller Teams liegt „Firestorm“ zurzeit zwar mit 3,5 Punkten hinter den Cats aus Berlin, aber die Bremer wollen die Zeit bis zur Deutschen Meisterschaft nutzen und noch eine Schippe drauf legen.

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