Ganderkesee-Bookholzberg Fokus liegt auf der Deckung

Ganderkesee-Bookholzberg. Sven Engelmann kann es nicht mehr abwarten. Auf die Frage, ob es bei ihm vor dem Start in die neue Saison schon etwas kribbeln würde, sagt der Trainer des Landesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: „Ja, denn so langsam kann es endlich mal los gehen.
17.09.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Frederic Oetken

Sven Engelmann kann es nicht mehr abwarten. Auf die Frage, ob es bei ihm vor dem Start in die neue Saison schon etwas kribbeln würde, sagt der Trainer des Landesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: „Ja, denn so langsam kann es endlich mal los gehen.“

Auch Grüppenbührens Spieler dürften sich wünschen, dass der Spielbetrieb endlich Fahrt aufnimmt, denn in den vergangenen Wochen ließ sie ihr Coach ordentlich schwitzen. Dabei waren auch ausnahmslos an jedem Wochenende Trainingseinheiten angesetzt. „Die Mannschaft hat zudem mindestens zweimal in der Woche selbstständig etwas für ihre Kondition getan, sodass wir in diesem Punkt keine Probleme bekommen dürften“, erklärt Engelmann, dem viel daran gelegen war, während der Vorbereitung eine neue Deckungsvariante einzustudieren. „Wir haben uns im vergangenen Jahr, vor allem in fremden Hallen zu sehr versteckt und wollen in der Abwehr deshalb künftig offensiver agieren, um den Gegner früher unter Druck zu setzen“, erklärt der Trainer. Das solle aber nicht heißen, „dass wir von unserem Prunkstück, der 6:0-Formation, abweichen“. Vielmehr gehe es um eine weitere Option.

Im Gegensatz zur Vorbereitung auf die Saison 2014/2015 ließ Engelmann seine Mannschaft dieses Mal wesentlich mehr Testspiele bestreiten, um einen besseren Spielfluss zu erreichen und neue Spielzüge einzustudieren. Die Ergebnisse der Partien waren allerdings durchwachsen. „Wir haben einige gute Spiele gezeigt, nach denen ich dachte, dass wir schon einen großen Schritt weiter gekommen sind. Dann gab es im nächsten Spiel aber wieder solch grobe Fehler, dass ich komplett vom Gegenteil überzeugt war.“ Insgesamt habe sich das Team gegenüber dem Vorjahr aber weiterentwickelt. Das dürfte auch damit zu tun haben, dass während der Vorbereitung nahezu der volle Kader zur Verfügung stand. Die Ausnahme bildeten lediglich vereinzelte Urlauber. Auch von Verletzungssorgen blieb Grüppenbühren verschont. „Gott sei Dank hatten wir keine Ausfälle zu verzeichnen. Klar hatte der ein oder andere Spieler mal eine kleine Blessur, aber da war zum Glück nichts dabei, was einen längeren Ausfall mit sich gebracht hätte“, berichtet Engelmann. Nicht mehr zum Kader zählen Marcel Behrens (eigene Zweite) und Daniel Hammler (beruflich nach Kiel). Vor allem Behrens’ Abgang dürfte eine Lücke hinterlassen. Neu dabei ist Jonas Kettmann (TV Cloppenburg II).

Wenn sich Grüppenbührens Coach die anderen Teams in der Landesliga ansieht, dann erkennt er eine deutlich höhere Qualität als noch in der Vorsaison. „Ich finde, dass die Liga wesentlich stärker und ausgeglichener geworden ist. Für mich sind Aurich, Dinklage, Jever und Hoykenkamp die heißesten Kandidaten für die oberen Plätze“, sagt Engelmann – und hebt dann noch hervor: „Wir wollen da eigentlich auch ein Wörtchen mitreden.“ Im HVN/BHV-Pokal lief es für das Team allerdings nicht rund: Grüppenbühren schied kürzlich in eigener Halle aus.

Zu Beginn der neuen Landesliga-Serie kommt es nun gleich am Freitag zum Nachbarschaftsduell mit der TS Hoykenkamp. Das Derby findet ab 20 Uhr in der Halle am Ammerweg statt, sprich: Grüppenbühren genießt Heimrecht. Engelmann begrüßt das sehr: „Es ist immer schön, mit einem Heimspiel in die Saison zu starten, gerade wenn es ein Derby ist.“

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