SVGO setzt bei Nullnummer gegen BTS Neustadt erst in den letzten 20 Minuten auf mehr Offensivgeist Frank Kandziora gibt sich selbstkritisch

Grambke. "Vielleicht hätte ich eher mehr Risiko gehen sollen. Wir haben zu verhalten gespielt, das muss ich mir ankreiden", gab sich Frank Kandziora, der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Grambke-Oslebshausen, nach der Nullnummer gegen BTS Neustadt selbstkritisch. Erst mit der Einwechslung von Sönke Voss in der 68. Minute und einem Vorrücken von Marco Grahl und Kontantinos Katsanos wurde der SVGO gefährlicher und kam zu vier vielversprechenden Möglichkeiten.
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Von Jens Pillnick

Grambke. "Vielleicht hätte ich eher mehr Risiko gehen sollen. Wir haben zu verhalten gespielt, das muss ich mir ankreiden", gab sich Frank Kandziora, der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Grambke-Oslebshausen, nach der Nullnummer gegen BTS Neustadt selbstkritisch. Erst mit der Einwechslung von Sönke Voss in der 68. Minute und einem Vorrücken von Marco Grahl und Kontantinos Katsanos wurde der SVGO gefährlicher und kam zu vier vielversprechenden Möglichkeiten.

"0:0 ist okay, aber nicht ganz befriedigend", stellte Kandziora fest und kündigte schon jetzt an, nächstes Wochenende im Verfolgerduell beim Tabellenzweiten Tuspo Surheide nicht so verhalten spielen lassen zu wollen. Aber immerhin: Die in der vergangenen und auch noch zu Beginn dieser Serie oftmals zu Toren einladende Hintermannschaft präsentierte sich erneut äußerst stabil und ließ so gut wie gar nichts zu. In den jüngsten drei Partien kassierte der SVGO somit nur einen Gegentreffer: 2:0 beim TSV Melchiorhausen, 3:1 gegen den FC Oberneuland II und jetzt 0:0 gegen Neustadt.

"Ein gutes 0:0 für die Trainer, weil die Vorgaben erfüllt wurden. Ein schlechtes 0:0 für die Zuschauer, weil es keine Chancen gab", stellte Frank Kandziora nach 45 Minuten fest. Erst ab der 60. Minute nahm die Partie Fahrt auf. "Neustadt hat die Geduld verloren", beschrieb Frank Kandziora die verstärkten Offensivbemühungen der Gäste, die das von Lennart Zöller gehütete SVGO-Tor aber nur einmal ernsthaft in Gefahr brachten. Nach einem Eckball klärte Patrick Jarusch (65.).

Die erhöhte Risikobereitschaft des Stadtbremer veranlasste wenig später offenbar auch Kandziora, dessen Team in der jetzt möglich gewordenen Konterrolle nicht überzeugte, zum Handeln. Für den glücklosen Jean Elijah Pierre bot er den sofort für Schwung sorgenden Sönke Voss im Angriffszentrum auf und richtete sein Team insgesamt offensiver aus. Die Folge: Vier gute Chancen zwischen der 70. und 85. Minute – aber kein Tor. Sönke Voss vergab freistehend aus elf Metern, Kontantinos Katsanos scheiterte aus spitzem Winkel an Keeper Sebastian Tönjes, Timo Köhnemann traf den Ball nach einer Ecke nicht richtig und Martin Jaschik setzte ihn aus 16 Metern gegen den Pfosten.

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