Denise Kleinert holt DM-Silber und ist fürs Wochenende gerüstet Freude pur

Neckarsulm/Heiligenrode. „Der sensationellste Tag meiner Karriere“, freute sich Denise Kleinert, „das hat alles übertroffen.“ Mit diesem Enthusiasmus übertreibt die sonst eher zurückhaltende Tischtennis-Spielerin des TSV Heiligenrode keineswegs: Bei der Deutschen Meisterschaft der Altersklasse 40 räumte sie die Silbermedaille ab, scheiterte erst im Finale knapp an Tatjana Michajlova mit 2:3.
06.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Niklas Golitschek

Neckarsulm/Heiligenrode. „Der sensationellste Tag meiner Karriere“, freute sich Denise Kleinert, „das hat alles übertroffen.“ Mit diesem Enthusiasmus übertreibt die sonst eher zurückhaltende Tischtennis-Spielerin des TSV Heiligenrode keineswegs: Bei der Deutschen Meisterschaft der Altersklasse 40 räumte sie die Silbermedaille ab, scheiterte erst im Finale knapp an Tatjana Michajlova mit 2:3.

Dabei begann das Turnier für Kleinert unter denkbar ungünstigen Vorzeichen. „Ich bin in der Gruppenphase fast gescheitert und kam nur glücklich weiter“, schilderte sie. Unfassbar sei, wie der zweite Platz dann tatsächlich zustande kam: Im Achtelfinale lag Kleinert mit 2:9 gegen Katja Heidelbach im Hintertreffen, siegte aber noch mit 12:10. In der folgenden Runde bezwang Kleinert mit Kerstin Segeth die Vorjahreszweite klar mit 3:1. „Das war mein bestes Spiel“, bilanzierte die TSV-Spielerin. Lange musste sie dagegen wieder im Halbfinale zittern, lag sie doch zwischenzeitlich 0:6 gegen Sylke Bayer zurück. Aber auch hier zeigte Kleinert keine Nerven und fuhr mit 11:8 noch den Sieg ein. „Das war der Tag der aufgeholten Rückstände“, sagte sie und schmunzelte. Denn auch im Finale glich sie gegen Tatjana Michajlova zunächst einen 0:2-Satzrückstand aus. Danach kam sie nach einem 2:6- Rückstand noch auf 5:6 heran, doch dann verließ sie das Glück. „Ich bin dennoch mega zufrieden. Ich habe noch nie vier so gute Spiele am Stück gespielt“, jubelte Kleinert.

Als ausschlaggebend für den Erfolg sah sie unter anderem ihre veränderte Taktik an. Denn vor rund drei Wochen entschied sie sich, die Noppen von der Rückhand zu reißen und wieder auf ihr bewährtes Angriffsspiel zu setzen. Denn an diesem Sonnabend will sie mit ihrer Heiligenroder Mannschaft in der Landespokalmeisterschaft der Damen A die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften schaffen. Dafür muss der TSV in einer Vierergruppe mit dem TuS Fleestedt, RSV Braunschweig III und dem Hoogsteder SV Platz eins erreichen. Dabei wird allerdings Ricarda Hubert an Position eins fehlen, die Spitzenposition nimmt deshalb Nele Puls ein.

Am Sonntag stehen darüber hinaus die beiden wichtigen Relegationsspiele gegen den TV Falkenberg und den SV Bawinkel um die Rückkehr in die Oberliga Nord-West an. „Unser Anspruch ist, beide Spiele zu gewinnen. Dazu müssen wir unsere beste Leistung abrufen“, betont Kleinert. Zumindest ihr dürfte der Kopf dabei keine Probleme mehr bereiten.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+