Pokalknaller in der Wesermarsch - Die HSG Stedingen erwartet den Drittligisten SV Beckdorf Friese: Nicht abschlachten lassen

Kreis Wesermarsch. Den großen Knaller gibt es für die Kreisoberliga-Handballer der HSG Stedingen exakt eine Woche nach Silvester: Der Spitzenreiter aus der Wesermarsch erwartet den SV Beckdorf in der vierten BHV-Pokalrunde am morgigen Freitag um 19.30 Uhr im Sportzentrum Lemwerder.
06.01.2011, 05:00
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Von Olaf Kowalzik

Kreis Wesermarsch. Den großen Knaller gibt es für die Kreisoberliga-Handballer der HSG Stedingen exakt eine Woche nach Silvester: Der Spitzenreiter aus der Wesermarsch erwartet den SV Beckdorf in der vierten BHV-Pokalrunde am morgigen Freitag um 19.30 Uhr im Sportzentrum Lemwerder.

Es ist immerhin ein Rivale, der vier Klassen über dem ungeschlagenen Gastgeber thront und zuletzt mit 9:1-Punkten in der dritten Liga richtig in Fahrt gekommen ist. Insofern rechnen sie sich in der Wesermarsch bei diesem "Hammerlos" auch nicht viel aus. "Wir wollen aber dagegenhalten und uns nicht abschlachten lassen", lautet die Devise von HSG-Spielertrainer Bastian Friese. Ein kleines As hat sein Team neben dem Heimrecht freilich noch im Ärmel: In Lemwerder herrscht striktes "Backe"-Verbot - und der hohe Favorit aus Beckdorf ist an den Kleber durchaus gewöhnt. "Ich gehe aber davon aus, dass Beckdorf auch ohne Baumharz spielen kann", flachst "Basti" Friese. Wie dem auch sei: Das erstmalige Auftauchen eines Drittligisten seit Bestehen der HSG Stedingen (1994) in der Wesermarsch soll gebührend gefeiert werden.

"Wir hoffen auf 200 bis 300 Fans", sagt Friese, der sich auf diese Weise zumindest genügend Rückendeckung wünscht. Ein Hallensprecher soll unter anderem für den passenden Eventcharakter sorgen. Der Beckdorfer Trainer Uwe Inderthal hat zu Grambker Zweitligazeiten selbst noch in der Region gespielt, seine Zugpferde stehen derweil im Rückraum und bilden den drittstärksten Angriff: Stefan Völkers, früher beim VfL Fredenbeck und Post Schwerin, rangiert in der Drittliga-Torjägerliste mit 93/11 Toren auf Rang zwei. Der bundesligaerfahrene Mario Allendörfer nimmt mit 80/1 Toren Platz zwölf ein.

Tore wird es also im Stedinger Pokalspiel gegen den Gast, der nach der Ligareform in der nächsten Saison zu den 100 stärksten Klubs Deutschlands zählen wird, zur Genüge geben.

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