Erste Liga wieder Thema für Werder Frohe Kunde aus Berlin

Bremen. Die Nachricht kam im Verlauf dieser Woche, und sie sorgte für ein Lächeln in Werders Frauenfußballabteilung. Denn nachdem der 1.
21.03.2015, 00:00
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Von Stefan Freye

Die Nachricht kam im Verlauf dieser Woche, und sie sorgte für ein Lächeln in Werders Frauenfußballabteilung. Denn nachdem der 1. FC Lübars, Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord, keinen Lizenzantrag zur 1. Bundesliga gestellt hat, haben sich die Perspektiven der Bremerinnen in Richtung Beletage des deutschen Frauenfußballs deutlich verbessert. Derzeit hat Werder (28 Punkte) nämlich stolze sieben Zähler Rückstand auf Lübars (35). Da der Hauptstadtklub aber aus wirtschaftlichen Gründen als einziger Verein aus der Spitzengruppe auf sein mögliches Aufstiegsrecht verzichtet, zählen nur noch der Tabellenzweite SV Meppen (32) und dessen Verfolger aus Gütersloh (31) zu den Konkurrenten des Vierten aus Bremen.

Und der kann seine Ausgangssituation bereits am Wochenende deutlich verbessern, denn Meppen ist am Sonntag (14 Uhr) zu Gast auf Platz 12. „Bezogen auf den Aufstieg, ist das natürlich ein Schlüsselspiel“, sagt Birte Brüggemann, die Abteilungsleiterin der Grün-Weißen. Sie hielte die Bremer Mannschaft im Erfolgsfall sogar für den „absoluten Favoriten“. Schließlich steht Werder nach dem Duell mit Meppen vor einem vermeintlich leichten Restprogramm, während die anderen Topteams noch diverse Spiele untereinander austragen. „Aber im Frauenfußball ist eben viel möglich“, so Brüggemann.

Meppen spürt keinen Druck

Immerhin war ihre Mannschaft beim hochverdienten 4:0 bei Wolfsburg II nach einer Serie von drei sieglosen Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Entsprechend selbstbewusst treten die Bremerinnen an. Aber auch in Meppen – wo der Verzicht des 1. FC Lübars ebenfalls zufrieden aufgenommen wurde – weiß man, worum es nun geht. „Wir werden nicht viel sprechen, sondern uns akribisch auf den ersten Tanz am Sonntag gegen Werder Bremen vorbereiten“, meinte Maria Reisinger nach der Nachricht aus Berlin. Die sportliche Leiterin des SVM betonte allerdings auch die entspannte Herangehensweise: „Wir haben keinen Druck und müssen nicht aufsteigen. Wir genießen den Moment.“

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