Fußball-Landesliga

Frühes Gegentor verhindern

Am sechsten Spieltag haben der TSV Lesum-Burgdamm (spielt gegen SC Vahr Blockdiek) und die DJK Germania Blumenthal (TS Woltmershausen kommt) Heimrecht. Der SV Grohn gastiert beim anderen Aufsteiger in Huchting.
21.09.2018, 16:11
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Von Marc Gogol
Frühes Gegentor verhindern

Lesums Landesliga-Trainer Bayram Özkul möchte im Heimspiel gegen den Drittplatzierten SC Vahr Blockdiek an diesem Sonnabend seinen Plan durchziehen. Die Voraussetzungen für das noch sieg- und punktlose Tabellen-Schlusslicht auf ein Happy End sind allerdings unglaublich schlecht. So muss Bayram Özkul wohl bei den Alten Herren nach Aushilfe anfragen.

Christian Kosak

Bremen-Nord. Am sechsten Spieltag der Fußball-Landesliga haben der TSV Lesum-Burgdamm (spielt gegen SC Vahr Blockdiek) und die DJK Germania Blumenthal (TS Woltmershausen kommt) Heimrecht. Der zuletzt arg gebeutelte SV Grohn gastiert beim anderen Aufsteiger in Huchting.

TSV Lesum-Burgdamm – SC Vahr Blockdiek : Auch wenn der Gegner aus dem Bremer Osten als Tabellendritter momentan oben mitspielt, will Bayram Özkul, Trainer der Lesumer, aus diesem Heimspiel unbedingt etwas Zählbares mitnehmen. Die Voraussetzungen für den noch sieg- und punktlosen Tabellenletzten sind allerdings nahezu unglaublich schlecht: Mit Giorgi Gogishvili, der in Findorff ins Krankenhaus kam, und Sassan Alami, der bereits in der zweiten Spielminute wegen eines Handspiels Rot sah, fallen zwei weitere Lesumer aus. Allerdings kehrt Nick Peters nach längerer Verletzungspause zurück, außerdem besteht Hoffnung auf ein Mitwirken von Peyman Rasmju.

„Dann hoffe ich auch noch auf Toni Maliqi und Innenverteidiger Shaban Shabanaj“, meint Bayram Özkul, und er sagt auch: „Diesmal muss ich wohl bei den Alten Herren nach Aushilfe anfragen. Dann stellt sich aber immer noch nicht die Frage, wer spielt. Ich muss nur sagen, wer auf welcher Position spielt.“ Was Bayram Özkul Mut macht, ist die gute Trainingsbeteiligung und die gute Laune bei der Lesumer Mannschaft, trotz der fünf teilweise deutlichen Niederlagen. „Wir müssen versuchen, nicht wieder so früh ein Gegentor zu kassieren und dann unseren Plan durchzuziehen“, so Özkul.

Sonnabend, 15 Uhr, Heidberg

FC Huchting – SV Grohn: Wie hat der SV Grohn die 0:11-Klatsche beim FC Union 60 verarbeitet? „Wir können das nicht so einfach abhaken“, sagt Grohns Trainer Celestin Zurek, „wir haben aber am Dienstag noch einmal darüber gesprochen, und die Situation hat sich beruhigt. Ich hoffe, dass das am Sonntag nicht mehr im Hinterkopf ist und wir es ausblenden können. Die Mannschaft muss ein anderes Gesicht zeigen, und wir müssen viele Zweikämpfe gewinnen“, so Zurek weiter. Beim FC Huchting sieht er viel Potenzial in der Mannschaft und schnelle Offensivspieler, auf die es aufzupassen gilt.

„Wir sollten nicht wieder in Rückstand geraten“, wünscht sich Celestin Zurek. Dazu fehlt ihm allerdings wahrscheinlich Firat Erkek in der Abwehr, der nach seiner Platzwunde nur mit viel Glück mitwirken kann. „Wir wollen da kein Risiko eingehen“, sagt Zurek. Florian Samorski wird ebenfalls fehlen, eventuell kann Luc-Niclas Pohl nach seiner Verletzung ein Comeback feiern. Auf jeden Fall im Kader dabei ist Shahin Azini, der seinen achtwöchigen Urlaub beendet hat.

Sonntag, 14.30 Uhr, BSA Huchting Obervielander Straße

DJK Germania Blumenthal – TS Woltmershausen: Die TS Woltmershausen, die dem Tabellenführer TSV Melchiorshausen zuletzt ein 1:1-Unentschieden abgetrotzt hat, wird nicht so einfach zu bespielen sein. Das weiß Aydin Pekyalcin, Trainer der DJK Germania Blumenthal, sicher. „Wir werden defensiv anfangen und Woltmershausen kommen lassen“, läßt er sich bereits frühzeitig in seine Karten blicken. Dann wollen die „Germanen“ ihrer Linie treu bleiben und diszipliniert ihr schnelles Umschaltspiel betreiben. „Für alles andere sind wir in der Hinserie spielerisch noch nicht so weit“, gibt Aydin Pekyalcin zu, „wir müssen zunächst einmal Wert darauf legen, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen“.

Deshalb werden die Nordbremer auch wieder den engeren Kunstrasenplatz am Burgwall als Spielfläche auswählen. Aydin Pekyalcin sieht sich gegen den Tabellenachten aus „Pusdorf“ zu einigen personellen Umstellungen gezwungen, denn er muss mindestens vier Spieler ersetzen. Cuma Aytac hat Rückenprobleme, Maik Tiganj laboriert weiterhin an seiner Knieverletzung. Und mit Oezer Alkur sowie Gökay Tuzlar haben sich zwei DJKler krank gemeldet.

Sonntag, 15 Uhr, Burgwall (Kunstrasen)

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