Melchiorshausen dominiert Surheide 5:2 / Comeback von Kleemann Frust mit Toren gekontert

Melchiorshausen. Der TSV Melchiorshausen hat sich in der Fußball-Landesliga Bremen mit einer guten Leistung zurückgemeldet. Im Heimspiel gegen Tuspo Surheide zeigte das Team von Trainer Mike Barten, der diesmal wieder ein Spielertrainer war, all jene Eigenschaften, an denen es zuletzt mitunter gemangelt hatte: Spielwitz gepaart mit Einsatzwillen. Heraus kam ein souveräner 5:2 (2:1)-Erfolg des aktuellen Tabellensechsten, der allerdings noch Nachholpartien in der Hinterhand hat. "Die Jungs haben sich den Frust von der Seele geschossen", kommentierte TSV-Spartenleiter Heiner Böttcher launig.
26.04.2013, 05:00
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Frust mit Toren gekontert
Von Jens Hoffmann

Melchiorshausen. Der TSV Melchiorshausen hat sich in der Fußball-Landesliga Bremen mit einer guten Leistung zurückgemeldet. Im Heimspiel gegen Tuspo Surheide zeigte das Team von Trainer Mike Barten, der diesmal wieder ein Spielertrainer war, all jene Eigenschaften, an denen es zuletzt mitunter gemangelt hatte: Spielwitz gepaart mit Einsatzwillen. Heraus kam ein souveräner 5:2 (2:1)-Erfolg des aktuellen Tabellensechsten, der allerdings noch Nachholpartien in der Hinterhand hat. "Die Jungs haben sich den Frust von der Seele geschossen", kommentierte TSV-Spartenleiter Heiner Böttcher launig.

Dabei war der Start auf den ersten Blick alles andere als gelungen. Denn das erste Tor erzielten die Surheider (25. Marcel Korbas). "Allerdings hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon 2:0 führen müssen, mindestens", betonte Böttcher.

Er zielte dabei auf die beiden guten Gelegenheiten von Oliver Riekers und Felix Cohrs ab und vor allem auf jene kuriose Szene in der 23. Minute, die zum Glück für die Gastgeber nicht beispielhaft für die restliche Spielzeit bleiben sollte. Die TSV-Akteure machten innerhalb weniger Sekunden drei Mal unliebsame Bekanntschaft mit dem Aluminium. Es war schier unglaublich. Zunächst köpfte Jan Schmötzer den Ball an den Pfosten – so weit, so unglücklich. Doch bei den Nachschüssen taten es ihm Oliver Riekers und Sascha Otten gleich. Der Treffer auf der Gegenseite fiel daraufhin aus heiterem Himmel.

Doch Melchiorshausen blieb überlegen und drehte die Begegnung noch vor der Pause: Erst köpfte Kolja Sternke eine Schmötzer-Flanke ins Netz (und nicht ans Gestänge), dann legte Sascha Otten per Foulelfmeter nach, nachdem zuvor Riekers zu Fall gebracht worden war (31./37.).

Die Gastgeber gingen also mit einem guten Gefühl in die Pause – und sie kamen mit einem ebensolchen zurück. Wieder war es Sternke, der rasch das 3:1 folgen ließ (47.), anschließend trafen noch Mike Barten (61.) – "Der Chef persönlich", wie Heiner Böttcher schmunzelnd anmerkte – und Felix Cohrs (70.) für die Hausherren. Das zwischenzeitliche 2:4 (68.) durch dem eingewechselten Rouven Schunke hatte auf den Verlauf keinen Einfluss mehr.

Viel wichtiger war für die Melchiorshauser die Erkenntnis, dass sie auf der Torwartposition wieder eine Alternative mehr haben. Für den verletzten Jens Ruscher und den privat verhinderten Florian Aschoff rückte Sascha Kleemann nach über einem Jahr Pause zwischen die Pfosten. Er scheint die Folgen seines Autounfalls überwunden zu haben und zählt laut Heiner Böttcher ab sofort wieder fest zum TSV-Kader.

Melchiorshausen: Kleemann – Kaiser, Matuso (79. Lehmkuhl), Barten, Sternke, Otten, Schmötzer, Katsis, F. Cohrs (76. Schröder), Sperling, Riekers (82. Tegge).

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