Kreisoberliga-Handballer verlieren hauchdünn gegen Bremen-Ost Füchse erneut ohne Fortune

Findorff (rtr). Für Trainer Thorsten Terborg war das Spiel seiner SG Findorff erneut eine schwerverdauliche Geschichte. Hatten die Kreisoberliga-Handballer doch über 40 Minuten in fremder Halle eine motivierte und überzeugende Leistung gezeigt und stets geführt, um sich dann innerhalb von fünf Minuten die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
20.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner

Für Trainer Thorsten Terborg war das Spiel seiner SG Findorff erneut eine schwerverdauliche Geschichte. Hatten die Kreisoberliga-Handballer doch über 40 Minuten in fremder Halle eine motivierte und überzeugende Leistung gezeigt und stets geführt, um sich dann innerhalb von fünf Minuten die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Beim 27:26-Sieg von Bremen-Ost waren die Gastgeber dann erst in der Schlussviertelstunde etwas cleverer und siegten so glücklich mit einem Treffer. Nach der Pleite in der Vorwoche die nächste Niederlage für die Füchse mit nur einem Tor Unterschied. Damit hat sich die SG mit 24:12 Punkten vorerst aus dem engsten Kreis der Aufstiegsanwärter verabschiedet.

Noch ist der Aufstiegszug aber nicht gänzlich abgefahren – da die Konkurrenz auch Federn ließ. Aber die SG muss nach Ostern unbedingt eine Siegesserie starten, um noch einmal ganz oben anzugreifen. Am nächsten Sonnabend kommt der Spitzenreiter Hastedter TSV in den Fuchsbau (18 Uhr, Nürnberger Straße).

Gegen die SG Bremen-Ost legte Findorff nach einer absolut ausgeglichenen Anfangsphase ständig vor. Die Abwehr mit den starken Torleuten Ahrens und Gerster im Tor stand ordentlich und bekam den Gegner immer besser in den Griff. Im Angriff lief es ebenfalls recht gut, weil die Füchse im Vergleich zur Vorwoche deutlich weniger Fehler machten und einige sehenswerte Treffer markierten. Insbesondere die „Flügelzange“ mit Christian Stelzner und Jannik Janhsen sowie Fabian Schilling fielen hier besonders auf.

In der zweiten Hälfte lief es für die SG Findorff zuerst weiter nach Plan. Bis zur 35. Spielminute legte man vor. Umso verwunderlicher die nun folgende Auszeit der Füchse, die auf einmal alle taktischen Vorgaben vergaßen und viel zu hektisch abschlossen. Diese Unkonzentriertheit nutzte Bremen-Ost eiskalt aus und drehte das Spiel mit vier Gegenstößen zum 20:18. Nun war es ein offener Schlagabtausch, wobei der Gastgeber wiederholt vorlegte. Die Füchse kämpften sich noch einmal zurück und führten beim 23:24 wieder. Damit hatten die Findorffer jedoch ihr Pulver verschossen und Bremen-Ost ging mit 26:24 in Führung. In der hektischen Schlussphase der überaus fairen Partie konnte die SG Findorff nur noch auf ein Tor verkürzen. Erfreulich war neben der Steigerung zur Vorwoche, dass mit Jonas Rohländer ein alter Veteran sein Comeback gab und gleich wieder überzeugen konnte.

SG Findorff: Ahrens, Gerster; Kuckat, Stelzner (4/1), Faller (1), Claus (5), Schröder (1), Janhsena (4), Kautzsch, Schilling 6/1, Rohländer (5).

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