VfL Stenum verliert 1:4 in Wiefelstede/Trainer Hahn verzweifelt Fünftes Spiel, fünfte Pleite

Wiefelstede. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum bringen ihren Trainer Jürgen Hahn derzeit zur Verzweiflung. Nach haarsträubenden individuellen Fehlern verlor die Mannschaft gestern mit 1:4 (1:3) beim SV Eintracht Wiefelstede - die fünfte Pleite im fünften Saisonspiel. "Trainer in Stenum zu sein, macht momentan wenig Spaß", gab Hahn nach dem Abpfiff der Partie konsterniert zu.
05.09.2011, 05:00
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Fünftes Spiel, fünfte Pleite
Von Christoph Bähr

Wiefelstede. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum bringen ihren Trainer Jürgen Hahn derzeit zur Verzweiflung. Nach haarsträubenden individuellen Fehlern verlor die Mannschaft gestern mit 1:4 (1:3) beim SV Eintracht Wiefelstede - die fünfte Pleite im fünften Saisonspiel. "Trainer in Stenum zu sein, macht momentan wenig Spaß", gab Hahn nach dem Abpfiff der Partie konsterniert zu.

Er habe seine Mannschaft in der Besprechung davor gewarnt, dass Wiefelstede Eckbälle bevorzugt auf den zweiten Pfosten flankt, wo der kopfballstarke Bernd Hobbie lauert. Schon nach drei Minuten wurde Hahns Vorhersage zur bitteren Wahrheit: Hobbie traf nach einer Ecke zum 1:0 für Wiefelstede und die Stenumer schauten nur zu. Auch Marco Scheffler, der für den zuletzt schwachen Stefan Buss ins Tor gerückt war, sah schlecht aus. Gleiches gilt für den zweiten Gegentreffer der Stenumer, den Oscar Garcja-Alonso markierte (8.). Zwar gelang Dominik Entelmann mit einem verwandelten Foulelfmeter schnell der Anschlusstreffer für die Gäste (13.), doch dann patzte die VfL-Defensive erneut. In der 18. Minute spielte sie unnötigerweise auf Abseits und ermöglichte Henning Röbke so den dritten Treffer für Wiefelstede. "In der Situation haben alle viel zu passiv agiert. Wir machen uns immer wieder alles selber kaputt", monierte Hahn.

Nach dem dritten Tor der Gastgeber war die Partie schon früh entschieden. Stenum kam nicht mehr auf die Beine und kassierte noch das 1:4 durch Andre Sander (53.). "Die Mannschaft will, aber sie macht einfach zu viele Dinge falsch", analysierte Hahn. Trotz des völlig verkorksten Saisonstarts sei er aber weiterhin hoch motiviert und zu 100 Prozent bei der Sache, betonte der VfL-Trainer. Allerdings sei die Mannschaft jetzt in der Pflicht. "Es ist ein Nehmen und Geben. Co-Trainer Werner Bruns und ich investieren viel. Jetzt muss von den Spielern auch einmal etwas zurückkommen", forderte Hahn mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

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