Volleyball Für Weyhe ist die Rechnung einfach

Weyhe. Zwei Spiele und damit im besten Fall vier Sätze sind die Volleyball-Herren des SC Weyhe noch von der Rückkehr in die Verbandsliga entfernt. Klingt simpel, ist es aber keineswegs.
14.04.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Für Weyhe ist die Rechnung einfach
Von Malte Bürger

Weyhe. Die Koordinaten sind denkbar einfach: Zwei Spiele und damit im besten Fall vier Sätze sind die Volleyball-Herren des SC Weyhe noch von der Rückkehr in die Verbandsliga entfernt. Klingt simpel, ist es aber keineswegs. Vielmehr wird das Relegationsturnier in der Halle der KGS Kirchweyhe (Sonntag ab 11 Uhr) alles andere als ein Selbstläufer. Die Gegner des Teams von Trainerin Britta Weiner versprechen jedenfalls Schwerstarbeit.

Die vergangenen Wochen waren nicht gerade das, was man eine optimale Vorbereitung nennt. Neben den Osterfeiertagen raubten schulische Verpflichtungen mitunter einen Teil der Freizeit, da sich etliche Akteure des SCW für die anstehenden Abiturprüfungen fit machten. Und doch: Die Generalprobe gibt Anlass zur Hoffnung. "Wir haben zuletzt zwei Testspiele gegen den TV Jahn Delmenhorst II, der in der Nachbargruppe ebenfalls um den Aufstieg in die Verbandsliga kämpft, absolviert. In beiden Partien haben wir deutlich gewonnen, was mich natürlich äußerst positiv stimmt", erklärt Spieler Sven Meier.

Zum Auftakt des Turniers dürfen sich die Weyher aber erst einmal in die Zuschauerrolle begeben. Die VSG Hannover IV und der SC Melle 03 ermitteln den ersten Finalisten, im Anschluss treffen die Gastgeber dann auf den TSV Oerel-Barchel. "Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass wir mit unserer Landesliga und den vielen Gegnern aus dem Raum Hannover die stärkere Spielklasse als der TSV hatten", schildert Meier. "Oerel war dagegen, wie auch wir zuvor, vornehmlich in Bremen unterwegs. Daher sehe ich uns schon vorn. Wir werden das Spiel dennoch so angehen, als sei der TSV Meister in der Regionalliga geworden und nicht Zweiter ihrer Landesliga."

Angezauberte Leistung

Sollte dem SC Weyhe tatsächlich der Sprung ins Endspiel gelingen, rechnet Sven Meier mit einem Duell gegen die VSG Hannover IV. "Ihre Parallelstaffel war ähnlich stark wie unsere", berichtet Meier. "Aber auch hier gilt: Wir müssen konzentriert vorgehen und unser eigenes Spiel machen. Dann ist der Gegner gar nicht so wichtig. Vielmehr müssen wir im Prinzip die Leistung bringen, die wir uns in den letzten Wochen des regulären Saisonbetriebs wieder angezaubert haben und die uns stark gemacht hat."

Neben dem Heimvorteil haben die Hausherren ein weiteres Plus auf der Habenseite: Der gesamte Kader steht zur Verfügung. Auch Trainerin Britta Weiner kann beim Finalkrimi an der Seitenlinie stehen und wichtige Tipps geben, als Spielerin ist sie nämlich bereits 24 Stunden zuvor im Einsatz - und will sich mit der BTS Neustadt einen Platz in der neuen Dritten Liga erkämpfen.

Ob die Weyher Männer nun den Aufstieg schaffen oder nicht, die Mannschaft ist für alle Eventualitäten gerüstet. Die Planungen laufen zweigleisig. "Wir haben definitiv im Sommer einige berufsbedingte Abgänge", verrät Meier, "je nach Liga werden wir dann sehen, wie wir das Team aufstocken. Einerseits werden einige Junioren aufrücken, andererseits gibt es bereits erste tendenzielle Anfragen."

Ehe diese Planspiele fortgesetzt werden können, zählt vorerst jedoch die richtige Strategie am Netz. "In einer Sache bin ich mir sicher", betont Sven Meier, "wenn wir scheitern, scheitern wir nicht am Gegner, sondern einzig und allein an uns selbst. Doch das wollen wir natürlich verhindern."

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