Bremer Formationen auch in der Höhle des Löwen vor der Konkurrenz Furchtlos

Bremen. Während „Rocky2015“ auch in der Bundesliga einsam seine Kreise zieht und dem Weltmeister der Lateinformationen, dem A-Team des Grün-Gold-Club Bremen, den dritten Sieg in Folge bescherte, bleibt es auf den anschließenden Plätzen spannend. Eine Tendenz lässt sich allerdings vor den beiden letzten Ligaturnieren klar ableiten: Das B-Team des Grün-Gold-Club sorgt aufgrund seiner Leistungsstärke weiterhin dafür, dass die Konkurrenz nach Luft schnappt.
15.02.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Furchtlos
Von Ruth Gerbracht

Während „Rocky2015“ auch in der Bundesliga einsam seine Kreise zieht und dem Weltmeister der Lateinformationen, dem A-Team des Grün-Gold-Club Bremen, den dritten Sieg in Folge bescherte, bleibt es auf den anschließenden Plätzen spannend. Eine Tendenz lässt sich allerdings vor den beiden letzten Ligaturnieren klar ableiten: Das B-Team des Grün-Gold-Club sorgt aufgrund seiner Leistungsstärke weiterhin dafür, dass die Konkurrenz nach Luft schnappt. Beim Aachener Heimturnier tanzte die Mannschaft von Trainerin Uta Albanese ihre Choreografie „Final Countdown“ laut Aussage der Trainerin noch stärker als vor vierzehn Tagen in Bremen. Der zweite Platz war einmal mehr der gerechte Lohn. Die Formationsgemeinschaft Bochum/Velbert wurde erneut Dritter und ein enttäuschter Gastgeber Aachen/Düsseldorf nur Vierter.

Dabei war das Turnier in der „Höhle des Löwen“ in Düren sicherlich die größte Herausforderung in der Bundesligasaison für das Bremer B-Team. Hier galt es zu beweisen, dass man nicht nur beim Heimturnier glänzen kann. „Dass meine Mannschaft so großartig getanzt hat, ist einfach der Wahnsinn“, erklärte Uta Albanese. Sie habe Tränen in den Augen gehabt, als der Finaldurchgang beendet war. Bemerkenswert zudem, dass die Formation eine enorme Nervenstärke bewies und sich auch von verbalen Attacken im Vorfeld nicht beeinflussen ließ. „Wir haben keine Angsthasen im Team. Das hilft“, betont Uta Albanese. Natürlich sei es gerade beim Formationstanzen auch eine Frage der Tagesform, so die Trainerin. Schließlich seien 16 Tänzer und Tänzerinnen nicht immer gleichzeitig in Bestform. Besonders toll findet sie es deshalb, dass die Wertungsrichter in dieser Saison, „auch den Mut haben, das zu bewerten, was sie an dem entsprechenden Tag sehen. Ohne Ansicht der Teams.“

Zwei Bundesligaturniere stehen noch aus, dreimal landete das B-Team bislang auf Rang zwei. Sollte die Mannschaft weiterhin so beeindruckend tanzen, dürfte sich die Formation auch in der Abschlusstabelle Platz zwei hinter dem Bremer A-Team sichern. Die Chancen dafür stehen ziemlich gut. Schließlich ist auch der Vorsitzende des Grün-Gold-Club Bremen, Jens Steinmann, von der Verfassung seiner zweiten Formation mehr als begeistert. „Was Uta aus dem Team rausholt, ist einfach phänomenal.“ Ein Lob, das die Trainerin nur zu gerne an die Mannschaft weitergibt. „Ich hatte schon im Vorfeld gesagt, wenn wir es irgendwann mal schaffen könnten, Zweiter zu werden, dann mit dieser Mannschaft.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+