Fußball

Duell der Verfolger

Dritter gegen Vierter: Sowohl für Vilsen und Sudweyhe geht es um einiges - um nicht weniger als die Qualifikation zur Aufstiegsrunde nämlich.
15.10.2020, 18:09
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Von Thorin Mentrup

Bruchhausen-Vilsen/Sudweyhe. Von einem entscheidenden Fußballspiel wollen beide Seiten nicht sprechen. Das wäre zu Beginn der Rückserie verfrüht. Dennoch geht es sowohl für den Gastgeber SV Bruchhausen-Vilsen als auch für den Gast TuS Sudweyhe im Bezirksliga-Duell um einiges. Schließlich steht bei der Partie, die am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird, der Kampf um die Aufstiegsrundenqualifikation im Mittelpunkt.

Vilsen startet als Dritter, punktgleich mit dem Tabellenzweiten Twistringen, ins Spiel, Sudweyhe als Vierter mit drei Zählern Rückstand auf das Duo. Die Gastgeber können sich einen unliebsamen Kontrahenten mit einem Sieg erst einmal vom Leib halten. Spannend ist die Frage, wie das Team auf die Ankündigung von Trainer Patrick Tolle reagiert, am Saisonende sein Amt niederzulegen. An einen Knacks mag der Coach nicht glauben. Vielmehr setzt er mit Blick auf das Sudweyhe-Spiel darauf, dass sich seine Elf anders präsentieren will als beim ersten Aufeinandertreffen, das die Brokser mit 3:8 verloren. „Ich glaube, wir sind dadurch sogar noch ein bisschen stärker geworden. Nach unseren beiden Niederlagen in dieser Saison sind wir immer wieder stark zurückgekommen.“

Vor den Sudweyhern warnt Tolle dennoch: „Sie sind sehr gut aufgestellt“, findet er. Die Gäste haben ihm imponiert. „Aber wir wollen es besser machen als im Hinspiel“, blickt er nur auf seine Elf. Beim TuS stellt sich vor allem die Personalfrage. Besonders in der Defensive drückt der Schuh. Auch wenn der eigentlich große 26-Mann-Kader ordentlich zusammengeschrumpft ist, rechnet sich die Mannschaft der beiden Trainer Sven Helms und Benjamin Jacobeit einiges aus. „Ich bin sehr positiv gestimmt“, betont Helms. Es seien Nuancen, die die Grün-Weißen von besseren Resultaten trennten. Möglicherweise löse eine taktische Umstellung den Knoten. „Wir müssen vielleicht nicht unbedingt das Spiel machen“, überlegt der Coach. Das sei aber nur ein Gedankengang. Nach drei Punkteteilungen in den vergangenen vier Spielen steht für Helms dagegen definitiv fest: „Auf noch ein Unentschieden habe ich gar keinen Bock.“

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