Jugendfußball

JFV Verden/Brunsbrock geht mit runderneuertem Kader in die Saison

Der JFV Verden/Brunsbrock steht vor dem zweiten Jahr in der Niedersachsenliga. In diesem wollen die Nachwuchsfußballer nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
02.09.2020, 12:23
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Von Florian Kastens
JFV Verden/Brunsbrock geht mit runderneuertem Kader in die Saison

Die jungen Fußballer des JFV Verden/Brunsbrock wollen auch in der neuen Spielzeit als Einheit auftreten, um den erneuten Klassenerhalt zu erreichen.

Björn Hake

Vor ihrer zweiten Spielzeit in der A-Junioren-Niedersachsenliga stehen die U19-Fußballer des JFV Verden/Brunsbrock. Trainer Justin Perschon, der zunächst einen Wechsel anstrebte, dem Verein dann aber doch erhalten blieb, begleitet dabei einen Umbruch im Kader. „Aus der letztjährigen Mannschaft sind mir nur noch vier Spieler geblieben. Neu sind insgesamt acht externe Neuzugänge. Aus der talentierten U17-Mannschaft der Vorsaison haben wir gleich 13 Spieler hochgezogen“, berichtet der Coach, der mit dem derzeitigen Leistungsstand seiner Schützlinge sehr zufrieden ist: „Ich glaube, wir sind als Mannschaft weiter als zum vergleichbaren Zeitpunkt der Vorsaison. Die Jungs sind unheimlich engagiert, hauen sich gut rein und versuchen, alles direkt umzusetzen. Klar ist aber auch, dass sich viele noch an das deutliche körperlichere Spiel gewöhnen müssen. Es gilt, dieses anzunehmen, um auch gegen robuste Teams bestehen zu können“, erklärt Justin Perschon. Er wählte für die Testspiele dann bewusst auch Gegner aus dem Herrenbereich aus, um seiner Mannschaft das Rüstzeug in Sachen Zweikampfhärte zu vermitteln.

Gerade mit den Darbietungen in den Testspielen zeigt sich der Übungsleiter einverstanden. „Da waren schon viele gute Dinge dabei. Insbesondere unsere Leistung beim 4:1-Erfolg über den starken SC Borgfeld sollte unser Maßstab sein. Daran gilt es anzuknüpfen“, fordert Perschon. Der Trainer lobt seine beiden Innenverteidiger Levin Felsch und Eugen Hardt, die als Kapitäne Verantwortung übernehmen und immer vorangehen. Aber auch die Spieler aus dem vergangenen Jahr wie Torben Rodel, Linus Baselt oder Carl Himmler sollen ihre Erfahrungen aus dem ersten Niedersachsenliga-Jahr einbringen. „Lasse Homann und Justus Meyer haben bisher auch schon gezeigt, welche Qualität sie mitbringen. Insgesamt bin ich vom Potenzial der Truppe überzeugt. Damit können wir unsere Ziele erreichen“, sagt Justin Perschon.

In der in diesem Jahr zweigeteilten Niedersachsenliga, der JFV Verden/Brunsbrock ist dem Bereich Lüneburg/Weser-Ems zugeordnet, möchte der Trainer mit seinem Team einen frühzeitigen Abstiegskampf verhindern: „Treubund Lüneburg ist das Maß aller Dinge. Auch mit dem JFV aus Heeslingen ist immer zu rechnen. Dahinter sehe ich das Feld aber recht offen und wir sollten da auf jeden Fall mithalten können.“ Am Sonnabend (14 Uhr) wartet mit dem JFV Nordwest im Niedersachsenpokal das erste Pflichtspiel auf den JFV-Nachwuchs. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Die Gäste sind natürlich Favorit. Wir gehen mit Respekt, aber ohne Angst ins Spiel. Gegen einen Regionalligisten können meine Jungs dann einmal schauen, wie weit wir vom höheren Niveau noch entfernt sind“, erklärt Justin Perschon. Für den Verein ist dies gleichzeitig das erste Pflichtspiel unter „Corona-Auflagen“. Dabei gelte es viele Dinge zu beachten, wie der erste Vorsitzende Thomas Bartling im Vorfeld bekannt gibt: „Leider steht uns das Stadion nicht zur Verfügung. Daher wird das Spiel auf dem B-Platz am Lüneburger Weg ausgetragen. Da wir dort nicht ausreichend Sitzgelegenheiten anbieten können, bitten wir darum, dass sich die Zuschauer selbst Stühle mit zum Platz bringen. Eine Registrierung erfolgt mittels QR-Code über das Smartphone. Alternativ kann über unsere Homepage www.jfv-verbrock.de ein Kontaktformular heruntergeladen und im Vorfeld ausgefüllt werden.“

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Zur Sache

NFV verlegt JFV-Partie vor

Dass die A-Junioren des JFV Verden/Brunsbrock in der ersten Pokalrunde auf den JFV Nordwest treffen, stand bereits länger fest. Ursprünglich war für das Duell der 16. September vorgesehen. Nun hat der Niedersächsische Fußballverband (NFV) jedoch einen neuen Termin festgelegt. Demnach treffen die beiden Mannschaften bereits an diesem Sonnabend, 5. September, aufeinander. Anstoß ist um 14 Uhr.

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