TSV Okel - TSG Seckenhausen-F.

Auf Okel wartet mit Seckenhausen das nächste Schwergewicht

Erst Sudweyhe, dann Heiligenfelde und nun die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: Auf den TSV Okel wartet auch im dritten Spiel der Saison ein Top-Team.
10.09.2020, 20:27
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Von Thorin Mentrup
Auf Okel wartet mit Seckenhausen das nächste Schwergewicht

Okels Rico Volkmann erwartet starke Seckenhauser, will mit seinem TSV aber dagegenhalten.

Thorin Mentrup

Bezirksliga Hannover: Der TSV Okel ist für seinen Spielplan wahrlich nicht zu beneiden. Da gab es im Sommer im Kader so viel Bewegung wie seit Jahren nicht, und dann sind die ersten Gegner ausgerechnet der TuS Sudweyhe und der SV Heiligenfelde. Und als wäre das nicht genug der Schwergewichte, folgt nun die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Ein Aufsteiger zwar, aber definitiv kein normaler. „Dass sie nach zwei Spielen sechs Punkte haben, überrascht mich überhaupt nicht“, sagt Okels spielender Co-Trainer Rico Volkmann. Der Ärger über die Niederlage gegen Heiligenfelde ist verraucht. „Wir haben sie 60 Minuten lang relativ gut geärgert“, hebt er das Positive hervor. Vor den Gästen hat er viel Respekt: „Sie haben gutes Gleichgewicht gefunden zwischen Jung und Alt, zwischen Härte und spielerischer Finesse.“ Die Mischung macht's also bei der TSG. Dieser wollen die Okeler mit ihren Tugenden begegnen, den Gegner auf ihrem eigenen Platz das Leben ganz, ganz schwer machen. „Wir haben gezeigt, dass wir zuhause etliche Mannschaften ärgern können“, sagt Volkmann. Wichtig sei, nicht ins offene Messer zu laufen. „Je länger wir die Null halten, desto größer sind unsere Chancen“, glaubt er.

Viel Respekt haben auch die Seckenhauser vor der Partie in Okel. „Für mich persönlich ist das Spiel in Okel im Hinblick auf die Zeit danach, den Platz und die Zuschauer die schwierigste der ersten drei Begegnungen“ sagt Trainer Iman Bi-Ria. Seine Elf müsse die Bedingungen vor Ort annehmen. „Wir werden das ganz bestimmt nicht unterschätzen“, verspricht er. Einen kleinen Platz kenne sein Team vom Training in Fahrenhorst. „Auch im kämpferischen Bereich kann uns Okel nicht viel nehmen“, werden die Seckenhauser Gegenwehr leisten. „Und wir werden auch einige Zuschauer mitbringen“, setzt der Trainer zudem auf die Unterstützung von draußen. Kapitän Philip Kleingärtner wird wahrscheinlich fehlen, „aber ich habe da schon eine Idee, wie wir das lösen“, sagt Bi-Ria. Seckenhausen wird vorbereitet sein. „Und wenn wir dann 100 Prozent auf den Platz bringen, dann sind wir nur schwer aufzuhalten.“

Anpfiff: Sonnabend um 18 Uhr in Okel

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