Fußball

Auf dem aufsteigenden Ast

Beide Teams hingen zu Saisonbeginn durch, beide haben sich zuletzt gefangen. Jetzt stehen sich der SV Heiligenfelde und der TSV Okel im Derby gegenüber.
16.10.2020, 06:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Thorin Mentrup
Auf dem aufsteigenden Ast

Besser in Form präsentierte sich zuletzt der SV Heiligenfelde um Björn Isensee. Gelingt nun auch der Derbysieg gegen Okel?

Thorin Mentrup

Heiligenfelde/Okel. Es war bislang weder die Saison des SV Heiligenfelde noch die des TSV Okel. Und doch haben sich beide in den vergangenen Wochen mehr und mehr gesteigert. Jetzt sind beide Teams im Aufwind und blicken selbstbewusst auf ihr Fußball-Derby am Sonntag (15 Uhr) in Heiligenfelde voraus.

Es mag ein Spiel ohne großen tabellarischen Druck sein, weil weder der SVH noch der TSV realistische Chancen auf die Aufstiegsrunde haben, dennoch geht es für beide Mannschaften um viel Prestige. „Alles andere als drei Punkte sind eine Enttäuschung“, redet SVH-Trainer Torben Budelmann gar nicht erst um den heißen Brei herum. Er wähnt sein Team nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen weiter auf dem aufsteigenden Ast. „So wollen wir jetzt auch weitermachen“, fordert er, dass seine Elf an die jüngsten Leistungen anknüpft. Wobei sie im Vergleich zum Remis in Sudweyhe mehr gefordert sein wird, die Spielführung zu übernehmen. In dieser Rolle fühlte sich der SVH in dieser Saison nicht immer wohl. Jetzt wird er sie schultern müssen.

Und das gegen einen selbstbewussten Gegner. Der Okeler Knoten ist mit dem Sieg über Stuhr geplatzt. Das überraschte den spielenden Co-Trainer Rico Volkmann nicht. „Es hatte sich abgezeichnet. Wir haben in den Spielen zuvor schon gesehen, dass wir nicht so weit weg sind.“ Der Erfolg mache auch mental viel aus. „Da ist natürlich eine gewisse Last abgefallen. Jetzt, wo wir die drei Punkte haben, können wir noch einmal befreiter aufspielen.“ Den großen Druck haben die Okeler auch vor dem Derby nicht. Die 0:5-Hinspielniederlage aber haben auch sie nicht vergessen. „Die erste Halbzeit war vollkommen in Ordnung. Nach dem Platzverweis hat uns Heiligenfelde dann hergespielt“, blickt Volkmann zurück. Noch einmal soll das seinem TSV nicht passieren.

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