Fußball

TSV Bassum: Erfolg nach langer Zwangspause

Die Lindenstädter liegen gegen den Kreisligisten SV Mörsen-Scharrendorf bis Mitte der zweiten Hälfte hinten. Dann dreht der Gastgeber das Spiel gegen wackere Gäste.
02.08.2020, 19:20
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Von Sven Hermann

Bassum. Sowohl Torsten Klein, Coach des TSV Bassum, als auch sein Pendant Friedhelm Famulla vom SV Mörsen-Scharrendorf waren in erster Linie zunächst einmal froh, dass beide Teams überhaupt gegeneinander spielen konnten. Die Bassumer wandelten bei ihrem ersten Testspiel nach exakt fünfmonatiger Zwangspause einen 0:1-Pausenrückstand in einen 4:1-Erfolg um.

„Wichtiger als der eigene Sieg ist dabei sicherlich, dass man wieder spielen kann“, sagte Klein, dem die Vorstellung seines Teams in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht gefiel. „Da waren weder Ideen, noch Inspiration oder Geilheit im Spiel“, bemängelte der TSV-Übungsleiter. Nicht verwunderlich, dass die Gäste aus Mörsen durch einen 20-Meter-Schuss von Jonas Wessels in der 22. Minute gar in Führung gehen konnten. „Bis zum Ausgleich in der 64. Minute haben wir ordentlich dagegen gehalten und die Partie ausgeglichen gestalten können. Danach ging uns aufgrund unseres Testspiels vom Donnerstag und der Personalnot ein wenig die Puste aus. Dennoch bin ich rundum zufrieden“, sagte Famulla. Am Donnerstag hatte Mörsen gegen Tur Abdin Delmenhorst mit 2:4 verloren.

Beim Bassumer Ausgleich ließ Mörsens Keeper Marcel Bavendiek einen Schuss von Ole Scharf abprallen. Alexander Pestkowski staubte erfolgreich ab (64.). Nach einer Ecke von Marc Lischkowitz brachte A-Junior Malte Brockmann die Lindenstädter mit einem sehenswerten Treffer, den er mit der Sohle erzielte, erstmals in Front (70.). Nur vier Minuten später drückte Lischkowitz einen weiteren Abpraller über die Linie (74.). Den Schlusspunkt in der robust geführten Begegnung setzte Ole Scharf, der nach Steilpass von Lischkowitz seinen Alleingang mit einem Schuss aus 18 Metern, der sich über Bavendiek hinweg ins Tor senkte, veredelte (82.). „Es war wichtig, überhaupt erst mal wieder reinzukommen“, ergänzte Klein abschließend.

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