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Daniel Koch wird zum Matchwinner für Sudweyhe II

Sudweyhes Zehner markiert in der Schlussphase beide Tore für die Gäste. Vilsens Treffer fällt zu spät.
18.10.2020, 19:43
Lesedauer: 2 Min
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Von Arne Weger
Daniel Koch wird zum Matchwinner für Sudweyhe II

Es war ein zähes Ringen zwischen dem TuS Sudweyhe II (vorn: Mika Bade) und dem SV Bruchhausen-Vilsen II mit Firat Saka. Letztlich aber siegte der TuS knapp.

Michael Braunschädel

Bruchhausen-Vilsen. Im Spitzenspiel der Kreisliga Diepholz Nord hat sich der TuS Sudweyhe II beim SV Bruchhausen-Vilsen II knapp mit 2:1 (0:0) durchgesetzt. Daniel Koch sorgte mit seinem Doppelpack für drei weitere Punkte aufseiten des TuS. Bis kurz vor Schluss sah es nach einem 0:0-Unentschieden aus, doch mit einem Distanzschuss lenkte Koch das Spiel in Richtung der Gäste.

Vilsen agierte zunächst aus einer gut gestaffelten Defensive heraus und wollte den Sudweyhern das Spiel überlassen. Auf beiden Seiten passierte lange Zeit wenig. Erst nach 43 gespielten Minuten gab es die erste Großchance der Begegnung. Der Gastgeber brach über die rechte Seite durch und kam in eine gute Abschlussposition, doch Sudweyhes Schlussmann Kevin Rajes war zur Stelle. Direkt danach waren die Vilser erneut alleine durch. Stürmer Nico Schröder stand frei vor dem Tor und scheiterte am Innenpfosten. „Wir haben nicht so richtig den Weg zum Tor gefunden. Bei dem schmalen Platz war es sehr schwer, flach in die Tiefe zu kommen. Dann kamen noch einige Fehler dazu. Wir haben es uns selbst schwer gemacht“, bemängelte Sudweyhes Trainer Eduard Scharf. Sein Vilser Gegenüber Ben Weber hatte dagegen ein „Spiel mit abwechselnd stärkeren Phasen“ gesehen.

Nach der Pause kamen beide Mannschaften mit Schwung zurück in die Partie, wobei Sudweyhe den besseren Start erwischte. Zunächst scheiterte Daniel Koch an SVBV-Schlussmann Tobias Stuwe, ehe Mika Bade aus bester Position das Tor verfehlte.

Die größte Chance des Spiels hatte jedoch die Reserve des SV Bruchhausen-Vilsen. Nico Schröder setzte sich auf der Außenbahn gegen zwei Sudweyher Abwehrspieler durch und legte den Ball in die Mitte. Dort musste Feizal Alkozei aus fünf Metern nur noch ins leere Tor einschieben, verfehlte das Gehäuse aber um einen Meter. „Den haben wir, glaube ich, alle schon drin gesehen. Aber ihm ist der Ball über den Schlappen gerutscht, und er ist zudem nicht komplett im Rhythmus, da kann man ihm so etwas nicht verübeln“, nahm Weber seinen Angreifer in Schutz.

Nun begann die starke Phase von Daniel Koch. Direkt nach der Halbzeitpause war er noch knapp gescheitert, doch in der Schlussphase fasste er sich aus 20 Metern ein Herz und zog ab. Der Ball schlug knapp neben dem linken Torpfosten ein (81.) Vilsen lockerte nun die Defensive und schob die Reihen höher. Sudweyhe nutzte die Räume und ein Steckpass fand erneut den starken Koch. Mit einem cleveren Lupfer erhöhte er auf 2:0 (90.). Den Schlusspunkt setzte Vilsens Steve Prehn. Nach einer Flanke stand er genau richtig und verkürzte mit dem Schlusspfiff zum 1:2-Endstand. „Der Sieg war alles andere als souverän. Wir haben natürlich auch davon profitiert, dass wir nicht in Rückstand geraten sind“, resümierte Scharf. Weber dagegen war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Ich glaube, wir hätten auch punkten können. Am Ende ist Sudweyhe dann so stark, dass sie kurz vor Schluss doch noch treffen."

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